Mann wird mit Störung im Gehirn in Klinik eingeliefert: Unfassbar, was die Ärzte entdecken

Moskau - Als ein Mann (60) in Russland ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ahnte noch niemand, was sich Unfassbares im Kopf des Familienvaters verbarg.

Die Ärzte waren fassungslos, als sie bei einem Scan das halbe Gehirn des Mannes sahen. (Symbolbild)
Die Ärzte waren fassungslos, als sie bei einem Scan das halbe Gehirn des Mannes sahen. (Symbolbild)  © 123RF/ Dmytro Zinkevych

Der Rentner hatte im Vorfeld eine ischämische Attacke, also eine Durchblutungsstörung im Gehirn, erlitten und wurde daraufhin in die Moskauer Klinik gebracht.

Als die Ärzte dann routinemäßig einen CT-Scan bei ihm durchführten, waren sie fassungslos: In seinem Schädel entdeckten sie ein "schwarzes Loch".

Mit anderen Worten, war da, wo sich eigentlich die linke Gehirnhälfte des 60-Jährigen befinden sollte, einfach gar nichts!

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Die Ärzte konnten es nicht glauben, aber der pensionierte Ingenieur hatte sein komplettes Leben mit einem halben Gehirn verbracht.

Der Fall des Russen ist laut der Experten "sehr einzigartig". So seien zwar bereits einige Fälle bekannt, bei denen auch bei anderen Menschen die zweite Gehirnhälfte fehlte, allerdings führte dies bei den Patienten schon früh zu schweren Behinderungen und schließlich zum Tod.

Bei diesem Senioren war es anders: Der 60-Jährige hatte bisher keinerlei Symptome gemerkt und ein normales Leben geführt.

Der Patient führte ein unbeschwertes Leben - trotz halbem Gehirn

Der 60-Jährige musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem er einen schwachen Schlaganfall erlitten hatte. (Symbolbild)
Der 60-Jährige musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem er einen schwachen Schlaganfall erlitten hatte. (Symbolbild)  © 123RF/ olegdudko

So berichtete er den Ärzten, dass er in der Sowjetzeit eine wunderschöne Kindheit und keine Probleme mit seiner körperlichen Entwicklung gehabt hätte - sei es bei seinem Sehvermögen oder in seiner geistlichen Verfassung.

Seine Schulzeit beendete er erfolgreich und machte anschließend einen Abschluss an einer Universität für Ingenieurwissenschaften. Danach diente er in der Sowjetischen Arme und arbeite später bis zu seinem Ruhestand als Ingenieur in einer Fabrik.

Auch die Gründung einer Familie klappte reibungslos, niemals dachte er daran, dass mit seinem Gehirn etwas nicht stimmte.

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Die Ärzte erklären, dass der Defekt entstand, als der Russe noch ein Embryo war. Hätte man damals dieselben technischen Mittel gehabt wie heute, hätte es die Gynäkologin bei den Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft sofort erkannt. In so einem Fall hätte die Frauenärztin der Mutter des anonymen Mannes geraten, ihr Baby abzutreiben.

In diesem Fall entdeckte aber niemand die fehlende Gehirnhälfte und der Russe durfte das Licht der Welt erblicken.

Ischämische Attacke deckte den Hirnfehler auf

Der Scan zeigt eine transitorische ischämische Attacke. (Symbolbild)
Der Scan zeigt eine transitorische ischämische Attacke. (Symbolbild)  © 123RF/: Puwadol Jaturawutthichai

Die Experten kamen schließlich zu dem Schluss, dass seine rechte Hirnhälfte alle Gehirnfunktionen übernommen hatten.

Hätte er keine transitorische ischämische Attacke erlitten, wäre er und seine Familie weiter ahnungslos geblieben. "Anstelle der linken Seite des Gehirns war da nur ein schwarzes Loch", erinnert sich einer der Ärzte, die den 60-Jährigen behandelten.

Wie Daily Mail berichtet, steuert die linke Hirnhälfte die rechte Seite des Körpers und ist zum Beispiel für logische Aufgaben zuständig. Die rechte Seite dagegen steuert die linke Körperhälfte und regelt die kreativen Aufgaben.

Übrigens weigerte sich der Mann, dass man weitere Tests mit seinem besonderen Gehirn durchführt.

Zudem bestand der zweifache Vater darauf, anonym zu bleiben. "Ich will nicht berühmt werden."

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