Ärzte geben herzkrankem Säugling nur wenige Stunden: Was dann passiert, ist ein Wunder!

Temple Hills - Die kleine Phoenix Da'Vine aus Temple Hills, Maryland, hat einen schweren angeborenen Herzfehler. Die Ärzte gaben sie bereits auf, doch die Kleine kämpft und kämpft!

Die kleine Phoenix auf den Armen ihrer Mama.
Die kleine Phoenix auf den Armen ihrer Mama.  © Screenshot/Facebook Caroline Patrickis

Das Überleben der kleinen Phoenix galt bereits als großes Wunder, mittlerweile ist sie beinahe eine medizinische Sensation!

Bei ihrer Geburt wurde ein doppelter rechter Vehikelausgang diagnostiziert. Dieser Herzfehler macht es dem Blut schwer, durch den Körper zu fließen. Bereits im Alter von sieben Monaten hatte die kleine Phoenix nach zwei Operationen einen Herzstillstand.

Sie überlebte letztlich nur mithilfe lebenserhaltender Maßnahmen. Ihre Lebenserwartung galt als äußerst gering und auch nur, wenn sie von Beginn an in einem Hospiz leben und aufwachsen würde.

Im April diesen Jahres entschied sich die Mutter, Monique Goldring, in Absprache mit den Ärzten, entsprechende Maßnahmen zu beenden und ihr somit die Lebensgrundlage zu entziehen. Die Ärzte gaben dem Mädchen maximal sechs Stunden.

Die Sensation: Vier Monate später lebt Phoenix immer noch! Aktuell ist sie bei ihren Eltern zu Hause, wird mit Sauerstoffschläuchen und Medikamenten versorgt und ist nur noch wenige Tage von ihrem ersten Geburtstag entfernt.

Mutter Monique hatte sie am 25. August 2018 per Kaiserschnitt zur Welt gebracht.

Phoenix mit vielen Schläuchen, die ihr das Leben aktuell noch ermöglichen.
Phoenix mit vielen Schläuchen, die ihr das Leben aktuell noch ermöglichen.  © Screenshot/Facebook Caroline Patrickis

Die Geburt war äußerst kompliziert. Infolge einer Präemklampsie gab es Komplikationen. "Ich hatte eine Woche lang Migräne und meine Mutter meinte, ich solle zu Arzt gehen", so die Mutter in der "DailyMail".

Bei der Geburt wog der Säugling etwa drei Kilo. Routineuntersuchungen ergaben, dass die Sauerstoffsättigung extrem niedrig war. Der Säugling wurde anschließend auf die Neugeborenen-Intensivstation verlegt. Später wurde die Herzerkrankung festgestellt.

"Mir wurde gesagt, dass sie vier Operationen mit offenem Herzen durchführen muss, um zu überleben", sagte Goldring. "Aber ich wusste, dass sie sie zum Leben brauchte", fuhr die Mutter fort. Die erste Operation erfolgte schließlich zehn Tage nach ihrer Geburt.

Bis Januar 2019 war Phoenix im Krankenhaus. Wenige Wochen später fuhr Goldring ihre Tochter wieder in die Notaufnahme, nachdem sie stark aus der Nase blutete. Auf halbem Weg hörte sie plötzlich auf zu weinen, es schien, als ob sie schliefe. Im Krankenhaus angekommen, war sie bereits blau angelaufen.

"Ich zog den Autositz heraus und rannte in die Notaufnahme". Die Ärzte stellten kurz darauf einen schweren Hirnschaden bei dem kleinen Mädchen fest, aufgrund des Sauerstoffmangels.

Nach Wochen des Kampfes mithilfe Lebenserhaltungsmaßnahmen, entschlossen sich die Ärzte und Familie gemeinsam und schweren Herzens, diese am 23. April abzustellen. Die Ärzte räumten Phoenix noch maximal sechs Stunden ein, bis ihr kleiner Körper aufgeben würde.

Doch diese Rechnung haben sie ohne die kleine Kämpferin gemacht!

Sie überlebte Stunde um Stunde, Tag um Tag und Woche um Woche. Nach zwei Monaten wurde sie schließlich aus dem Krankenhaus entlassen und lebt seither bei ihrer Familie zu Hause. In wenigen Tagen feiert sie dann ihren ersten Geburtstag - ein Wunder! "Wir haben definitiv eine große Party mit Familie und Freunden geplant", so die stolze Mama.

Aktuell wird Phoenix rund um die Uhr mit Sauerstoff versorgt. Weiterhin wird sie mit einer Magensonde gefüttert und nimmt 14 verschiedene Medikamente.


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