Alexander Gauland will kein AfD-Chef mehr sein

Braunschweig - Wenn am 30. November in Braunschweig der Bundesparteitag der AfD stattfindet, wird sich der Vorsitzende der Partei, Alexander Gauland, nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Die Entscheidung wurde am Dienstagabend auf einem Krisentreffen gefällt, berichtet die Bild-Zeitung.

Wolfgang Gauland (78= geht von dannen, sinnbildlich.
Wolfgang Gauland (78= geht von dannen, sinnbildlich.  © Sven Braun/dpa

Für die Nachfolge Gaulands soll es laut Bild ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Sachsen Tino Chrupalla (44) und dem Berliner Gottfried Curio (59) geben.

Programmatische Entscheidungen stehen auf dem zweitägigen Bundesparteitag in Braunschweig nicht an.

Doch auch daran, wen die Delegierten diesmal in den Vorstand und ins Bundesschiedsgericht wählen, wird sich ablesen lassen, welchen Kurs die Partei der Protestwähler und Migrationsgegner in Zukunft einschlagen wird.

Gottfried Curio (59, AfD) spricht im Bundestag.
Gottfried Curio (59, AfD) spricht im Bundestag.  © DPA / Wolfgang Kumm

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