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Video vom Angriff auf Bremer AfD-Chef Frank Magnitz aufgetaucht

Frank Magnitz wurde in der Bremer Innenstadt angegriffen

Am Montag wurde der AfD-Politiker Frank Magnitz von Unbekannten in der Bremer Innenstadt angegriffen. Jetzt reagierte seine Partei bei Facebook.

Bremen - Am Montagnachmittag haben Unbekannte den Landeschef der AfD in Bremen Frank Magnitz (66) angegriffen und schwer verletzt (TAG24 berichtete). Jetzt hat seine Partei mit der Veröffentlichung eines schockierenden Fotos auf den Vorfall reagiert.

Die AfD Bremen veröffentlichte dieses schockierende Foto (von der Redaktion gepixelt).
Die AfD Bremen veröffentlichte dieses schockierende Foto (von der Redaktion gepixelt).

Nach Medienberichten befand sich der Politiker gegen 17.20 Uhr auf dem Rückweg von einem Neujahrsempfang in der Bremer Kunsthalle. In Höhe des Theaters am Goetheplatz wurde er laut Polizei dann von mehreren Personen angegriffen.

Über die Schwere der Verletzungen hatte die Polizei bislang keine Angaben gemacht. Die AfD Bremen veröffentlichte dagegen noch am Abend auf ihrer Facebook-Seite ein schockierendes Foto, das den Politiker mit einer schweren Kopfverletzung und blutüberströmt im Krankenhausbett zeigt.

Die AfD kündigte an, die Reaktionen anderer Politiker nun genau zu beobachten. Sie werte den Vorfall als linken Angriff. Bislang gibt es darauf aber keinen Hinweis. Die Polizei geht lediglich von einer politisch motivierten Tat aus.

Tatsächlich häufen sich aktuell aber die Meldungen über Angriffe auf AfD-Politiker. Erst am Donnerstag hatte es im sächsischen Döbeln einen Anschlag auf ein Partei-Büro gegeben (TAG24 berichtete). Später hatten Unbekannte das Privathaus eine AfD-Politikers im niedersächsischen Meppen mit Farbe beschmiert (TAG24 berichtete). In Berlin wurde ein Parteibüro verunstaltet (TAG24 berichtete).

Im Falle des angegriffenen Frank Magnitz ermittelt nun der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen.

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir twitterte am frühen Dienstagmorgen, er hoffe, dass der oder die Täter bald ermittelt und verurteilt werden. "Auch gegenüber der AfD gibt es keinerlei Rechtfertigung für Gewalt", schreib er. "Wer Hass mit Hass bekämpft, lässt am Ende immer den Hass gewinnen."

Um die Hintergründe der Tat wahrheitsgemäß aufklären zu können, sucht die Polizei nun dringend Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 0421/362 3888 melden können.

Frank Magnitz ist Landeschef der AfD in Bremen und Bundestagsabgeordneter.
Frank Magnitz ist Landeschef der AfD in Bremen und Bundestagsabgeordneter.

Polizei veröffentlicht Details

Wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte, wurde Frank Magnitz im Durchgang des Bremer Theaters von mindestens drei Männern angegriffen. Nach ersten Informationen waren alle dunkel gekleidet und trugen Kapuzen bzw. Mützen.

Die Männer hätten ihrem Opfer mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf geschlagen und seien dann in Richtung Bleicherstraße geflüchtet. Ob es sich bei dem Gegenstand tatsächlich (wie von der AfD berichtet) um ein Kantholz handelte, wurde bislang nicht bestätigt.

Erst zwei 43 und 54 Jahre alte Handwerker, die in der Nähe ihren Wagen beluden, hatten den am Boden liegenden Mann entdeckt und den Notruf gewählt. Eine Sofortfahndung der Polizei mit mehreren Streifenwagen hatte am Abend keinen Erfolg.

Magnitz wird nach eigenen Angaben ein paar Tage im Krankenhaus bleiben müssen. Ein Passant habe ihn "gerettet" und ihm später den Tathergang geschildert. Die Polizei und das BKA hätten ihn bereits befragt. Er habe aber kaum Erinnerungen an die Tat.

Der Politiker sagte selbst: "Was hier passiert ist, das darf man ohne zu dramatisieren als Mordanschlag bezeichnen." Er habe früher zwar gelegentlich Drohungen erhalten, diese seien aber nie sehr konkret gewesen.

Die Polizei Bremen hat inzwischen eine Sonderkommission zu dem Vorfall eingerichtet. Bei Twitter baten die Beamten darum, "Spekulationen jeglicher Art" zu unterlassen.

Politiker äußern sich zur Tat

Nach dem Angriff drücken immer mehr Politiker ihre Bestürzung aus: Die Bundesregierung verurteilte die Tat ebenfalls. Der "brutale Angriff" sei "scharf zu verurteilen", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag bei Twitter. "Hoffentlich gelingt es der Polizei rasch, die Täter zu fassen."

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) sagte: "Gewalt kann und darf niemals Mittel politischer Auseinandersetzung sein." Die politische Auseinandersetzung müsse so geführt werden, "dass sie nicht Anlass zu Hass und Hetze, für Verrohung bis zu schlimmsten Formen der Gewalt sein kann".

Außenminister Heiko Maas (SPD) schrieb bei Twitter, wer ein solches Verbrechen verübe, müsse "konsequent bestraft werden". Linke-Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch erklärte, es gebe "keine Rechtfertigung für ein solches Verbrechen".

SPD-Chefin Andrea Nahles schrieb bei Twitter: "Die AfD ist ein politischer Gegner unserer toleranten und friedlichen Gesellschaft." Sie betonte aber: "Wer die Partei und deren Politiker mit Gewalt bekämpft, verrät diese Werte und gefährdet unser Zusammenleben."

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner erklärte, ihn mache die Attacke betroffen. "Egal, wie sehr ich das, wofür die AfD steht, ablehne: Gewalt ist kein Mittel der politischen Auseinandersetzung."

Update, 18.40 Uhr: Video aufgetaucht

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, konnte inzwischen Videomaterial ausgewertet werden. Auf den Aufzeichnungen sind zwei Menschen zu sehen, die sich Frank Magnitz von hinten nähern; eine dritte Person läuft versetzt dahinter.

Demnach schlug einer der Unbekannten den Bremer von hinten nieder, woraufhin der AfD-Politiker stürzte. Der Abgeordnete erlitt eine stark blutende Kopfverletzung.

Anschließend flüchtete das Trio vom Ort des Geschehens. Der Einsatz eines Gegenstandes - insbesondere eines Kantholzes –, wie es die AfD behauptet, ist auf dem Video nach Polizeiangaben nicht zu sehen.

Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung. Ob die Täter auf dem Videomaterial zu erkennen waren, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht sagen.

Zeugen werden gebeten sich unter 0421 3623888 zu melden.

Fotos: Facebook/AfD Bremen (Screenshot), DPA

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