AfD fordert Nachtflugverbot und blamiert sich mit Wahlplakat

Berlin - Dieses Aktion ging nach hinten los. Plakat-Panne bei der Brandenburger AfD!

Statt SXF verwendete die AfD das falsche Kürzel SFX.
Statt SXF verwendete die AfD das falsche Kürzel SFX.  © DPA/Screenshot Twitter finni20132

Eigentlich wollte die Partei bei den Wählern in Mahlow/Blankenfelde mit einem Nachtflugverbot am Flughafen Schönefeld punkten.

Dabei ist ihnen aber ein peinliches Malheur unterlaufen. Weil "Flughafen Schönefeld" für das Wahlplakat zu lang ist, entschied man sich für die internationale Abkürzung "SFX".

Blöd nur, dass "SFX" nicht für Schönefeld steht, sondern für Aeropuerto de Macagua. Der Flughafen steht in Venezuela, knapp 9000 Kilometer entfernt. Das ist auch der Twitter-Gemeinde nicht verborgen geblieben und so hagelte es Hohn und Spott.

  • Ich finde ausgesprochen lobenswert, dass sich die #sgAfD für ein Nachtflugverbot in San Felix, Venezuela (SFX) einsetzt.Hoffentlich wandern die ja auch alle dahin aus...
  • Die sind bestimmt unter die Umweltschützer gegangen und wollen den Urwald in Venezuela schützen
  • Afd macht sich lächerlich Nachtflugverbot für SFX (San Felix Airport Venezuela) anstatt SXF für Schönefeld
  • Hä? Nachtflugverbot am Managua Airport (SFX)? Warum setzt sich der AfD-Ortverband Blankenfelde-Mahlow noch mal für gesunden Nachtschlaf in Venezuela ein?

Eigentlich wollte der Ortsverband Blankenfelde-Mahlow die Plakate so stehen lassen, doch am Ende entschied man sich den Fehler durch rote Aufkleber mit dem richtigen IATA-Flughafen-Code SXF zu überkleben.

Die AfD ist nicht die einzige Partei, die sich mit einem Wahlplakat einen Fauxpas geleistet hat. Die CDU forderte in Eberswalde in XXL-Größe "Gute Bildung für die Zukunft". Dabei zeigen sie aber einen spiegelverkehrten Globus, bei dem unter anderem die Anden nicht an der Westküste, sondern an der Ostküste Südamerikas zu sehen sind.

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