AfD-Kandidatin aus Hessen will "Deutschland aus EU-Alptraum herausführen"

Magdeburg - Die AfD hat weitere eurokritische Kandidaten für die Europawahl im Mai 2019 bestimmt.

Christine Anderson ist Aktivisten des Pegida-Bündnisses.
Christine Anderson ist Aktivisten des Pegida-Bündnisses.  © DPA

Die Kandidaten und die Delegierten der Partei waren sich bei der Europawahlversammlung am Sonntag in Magdeburg in einem Punkt einig: Die EU sei ein "Bürokratiemonster", das unsinnige Stickoxid-Grenzwerte beschließe und die Souveränität Deutschlands beschneide.

Am dritten Tag der Wahlversammlung wurde Christine Anderson aus Hessen in einer Stichwahl auf den aussichtsreichen Platz Acht gewählt.

Die Kreistagsabgeordnete aus Limburg an der Lahn sagte, ihr Ziel sei, "Deutschland aus diesem EU-Alptraum herauszuführen".

Sie ist erste Frau unter den Kandidaten, die zu der Wahl im Mai 2019 antreten wollen. Vor den Delegierten sagte Anderson, sie wolle nicht als Frau gewählt werden, sondern "weil ich meinen Mann stehe". Anderson unterstützt das fremdenfeindliche Pegida-Bündnis.

Bis Montagabend will die AfD insgesamt 40 Plätze besetzen. Sollten zum Ende der Europawahlversammlung nicht alle Kandidaten gewählt sein, könnte die Liste auf einem Parteitag im Januar komplettiert werden.

In Riesa will die AfD auch ihr Wahlprogramm beschließen.

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