Die Neudeutschen: AfD-Politiker mit Migrationshintergrund gründen Verein

Berlin/Frankfurt - Mehrere AfD-Politiker mit Migrationshintergrund wollen einen Verein mit dem Namen "Die Neudeutschen" gründen.

Der Verein soll "Die Neudeutschen" heißen. (Symbolbild)
Der Verein soll "Die Neudeutschen" heißen. (Symbolbild)  © DPA

Ziel sei es, "patriotisch gesinnte Bürger mit Migrationshintergrund" für die AfD zu werben, sagte einer der Initiatoren, der Bundestagsabgeordnete Anton Friesen, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Es gehe auch darum, gegen das Image der AfD als Partei der Ausländerfeinde anzugehen. Der Verein soll dem Bericht zufolge am Samstag in Frankfurt am Main gegründet werden.

In einem "Neudeutschen Manifest" werben die Initiatoren für die Bewahrung der "abendländischen Zivilisation" und der deutschen Sprache.

Zu den Forderungen zählen auch eine "umfassende Deislamisierung Deutschlands" und ein "hartes Vorgehen gegen jeglichen Antisemitismus".

Das Manifest unterzeichnet haben neben Friesen der einzige verbliebene AfD-Abgeordnete in der Bremer Bürgerschaft Alexander Tassis, sowie die Deutsch-Iranerin Laleh Hadjimohamadwali aus Saarbrücken.

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