Partei-Rebell Samtleben ärgert Sachsen-AfD weiter

Parteirebell Arvid Samtleben (46) kann es nicht lassen.
Parteirebell Arvid Samtleben (46) kann es nicht lassen.  © dpa/Hendrik Schmidt

Dresden/Arnsdorf - Er kann’s nicht lassen. Erneut beschert AfD-Querulant Arvid Samtleben (46) der Partei gewaltige Unsicherheit.

Nach seinem - bisher gescheiterten - Einspruch zur Liste für die Landtagswahl 2014 nimmt er sich jetzt die Bundestagswahl 2017 vor.

„Die Landesliste dafür ist unzulässig zustande gekommen“, so Samtleben. Darum reichte sein Anwalt Roland Ulbrich (56) beim Bundesschiedsgericht einen „Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordung“ ein.

Seine und Samtlebens Forderung: Die AfD wird verpflichtet, die Landesliste mit den Kandidaten für die Bundestagswahl NICHT beim Landeswahlleiter einzureichen. Damit wäre kein sächsischer Kandidat im Herbst wählbar.

AfD-Sachsen-General Uwe Wurlitzer (41) stöhnt nur angesichts des neuen Störmanövers: „Das ist totaler Käse! Die Liste wurde korrekt erstellt“, sagt er. Im Übrigen sei formal erst einmal das Landesschiedsgericht zuständig.


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