Eintracht Frankfurt lehnt zwei AfD-Mitglieder ab

Die AfD-Landessprecher wollen ihre Anhänger nun erst recht dazu verleiten der Eintracht beizutreten.
Die AfD-Landessprecher wollen ihre Anhänger nun erst recht dazu verleiten der Eintracht beizutreten.  © dpa/Frank Rumpenhorst

Frankfurt - Das Präsidium von Eintracht Frankfurt hat die Mitgliedsanträge der hessischen AfD-Landessprecher Robert Lambrou und Klaus Herrmann abgelehnt.

Der Verein bestätigte am Freitag eine entsprechende Mitteilung der AfD, wollte diese aber nicht kommentieren. Lambrou kritisierte die Ablehnung der Mitgliedschaft als "mutlose Entscheidung" und bezeichnete die bisherige Verweigerung eines persönlichen Gesprächs mit Eintracht-Präsident Peter Fischer als "feige" (TAG24 berichtete).

Fischer hatte sich als erster Fußball-Funktionär eindeutig gegen die AfD gestellt und in den vergangenen Wochen mehrmals betont, dass für Mitglieder der rechtspopulistischen Partei kein Platz im Verein sei (TAG24 berichtete).

Die AfD reagierte darauf mit einer Strafanzeige und der Aufforderung an ihre Anhänger, jetzt erst Recht der Eintracht beizutreten. "Wir warten jetzt auf die Entscheidung unserer Strafanzeigen gegen Herrn Fischer durch die Staatsanwaltschaft", sagte Herrmann.

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst


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