AfD-Weidel: "Das Beste für Deutschland, wäre ein Ende der Bundesregierung"

Berlin - Hundert Tage GroKo und eine, ist absolut gar nicht zufrieden: AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel (39) rechnet mit der Bundesregierung und Kanzlerin Angela Merkel (63, CDU) schonungslos ab.

Alice Weidel teilt gegen Merkel und ihr Kabinett nach 100 Tagen GroKo aus. (Bildmontage)
Alice Weidel teilt gegen Merkel und ihr Kabinett nach 100 Tagen GroKo aus. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

So fordert Weidel ein baldiges Ende der Bundesregierung und einen Rücktritt der Kanzlerin.

"Für Deutschland und die Deutschen wäre es das Beste, wenn den ersten hundert Tagen dieser Regierung nicht noch einmal weitere hundert GroKo-Tage folgen", sagte Weidel der Deutschen Presse-Agentur.

Das Einzige, was Union und SPD seit der Regierungsbildung im März "zügig durchgezogen" hätten, sei die Anhebung der Obergrenze für die staatliche Teilfinanzierung der Parteien - doch mehr Positives verliert die 39-jährige AfD-Politikerin nicht. Im Gegenteil, sie führt eine Reihe von Kritikpunkten auf.

Die Regierung führe einen "Krieg gegen die deutsche Autoindustrie". Um die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr sei es schlecht bestellt. Zudem sei "das Verhältnis zu Russland [...] durch das dilettantische Auftreten von Außenminister Heiko Maas zerrütteter als zuvor."

Merkel klammere sich an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron (40), "der sie nur deshalb noch umwirbt, weil er Geld von ihr will".

Der Skandal beim Bundesflüchtlingsamt habe das Ausmaß des Versagens in der Migrationskrise an den Tag gebracht, fährt Weidel fort. Und während die großen Probleme ungelöst blieben, sei Merkels viertes Kabinett nach hundert Tagen schon mitten in der Krise.

Auf Twitter trat die AfD-Fraktionsvorsitzende auch nochmal nach: "Kein Kanzler der Bundesrepublik Deutschland hat so viel Schaden angerichtet wie Angela Merkel."

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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