AfD fordert längere Arbeitszeit und weniger Rente

AfD-Chefin Frauke Petry (41).
AfD-Chefin Frauke Petry (41).

Berlin - Wegen des demografischen Wandels fordert die AfD ein Umdenken in der Familienpolitik und unumgängliche Einschnitte bei der Rente.

Die Parteivorsitzende Frauke Petry (41) erklärte in der Welt am Sonntag, dass sowohl an der längeren Lebensarbeitszeit als auch an der Kürzung der Renten kein Weg vorbeiführen würde.

Dies sei zwar "brutal", wegen der demografischen Entwicklung gebe es aber keine Alternative, erklärte Petry. Außerdem müssten Familien mit Kindern künftig stärker unterstützt werden, um die Geburtenrate anzuheben und so die Sozialkassen wieder zu entlasten.

Dabei fordert sie die Abschaffung des Ehegattensplittings in seiner jetzigen Form, da dies kinderlose Paare finanziell bevorzugen würde. Stattdessen solle es ein Familiensplitting geben, bei dem die steuerlichen Vorteile von der Zahl der Kinder abhängen.

Außerdem sollten arme Familien bei den Sozialabgaben entlastet werden. Das solle dann von Kinderlosen mitfinanziert werden.

Fotos: dpa


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