Zuwanderer prügeln im Oldentruper Hof aufeinander ein

Mit verstärkten Kräften rückte die Polizei am Montag aus, um eine Schlägerei zwischen Zuwanderern zu schlichten.
Mit verstärkten Kräften rückte die Polizei am Montag aus, um eine Schlägerei zwischen Zuwanderern zu schlichten.  © DPA

Bielefeld - Am "Oldentruper Hof" in Bielefeld kam es am Montag zu einer Schlägerei. Zwei gegnerische Gruppen von Zuwanderern lieferten sich einen handfesten Streit.

Was man mit Worten nicht klären kann, wird mit Fäusten ausgetragen? Eigentlich sollte so nicht die Regel lauten.

Am Montag ging gegen 17.25 Uhr bei der Polizei die Meldung des Sicherheitsdienstes der Zentralen Unterbringungseinrichtung "Oldentruper Hof" ein. Mehrere Personen waren in eine Schlägerei verwickelt.

Was war passiert? Eine Gruppe Flüchtlinge waren von Moers nach Bielefeld zur Registrierung gebracht worden. Doch plötzlich geriet die Situation außer Kontrolle. 

Drei der Afghanen lieferten sich eine Schlägerei. Grund dafür waren laut Polizei "gegnerische Auffassungen zu den kämpferischen Auseinandersetzungen im Krisengebiet Afghanistan und Pakistan".

Dabei gingen sie mit Fäusten und einer Eisenstange aufeinander los. Mit verstärkten Kräften griffen die alarmierten Beamten ein. 

Gegen einen 23-Jährigen wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die Ermittlungen führt der Staatsschutz der Polizei Bielefeld durch.

Um einer weiteren Eskalation vorzubeugen, waren die Beamten so klug, eine getrennte Rückfahrt und Unterbringung für die beiden Gruppen zu veranlassen.

Titelfoto: DPA


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