Schutz vor Schweinepest: Brandenburg beginnt mit Zaunbau!

Cottbus - An der polnischen Grenze nahe Guben (Spree-Neiße) werden am Freitag die ersten Zäune zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) errichtet.

Am Montag zog die Feuerwehr diesen verendeten Eber aus dem Fluss Oder.
Am Montag zog die Feuerwehr diesen verendeten Eber aus dem Fluss Oder.  © Facebook/Ochotnicza Straż Pożarna w Siedlisku

Die 90 Zentimeter hohen Wildschutzzäune sollen je nach Gefährdungslage entlang der Neiße und Oder lokal und zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen.

Geplant ist bislang der Aufbau entlang 120 Kilometern des insgesamt 280 Kilometer langen Grenzverlaufs zwischen Brandenburg und Polen.

Schwerpunkte sind nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums die Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree sowie die Stadt Frankfurt (Oder).

Das Risiko der Einschleppung durch infizierte Wildschweine aus Westpolen nach Deutschland werde größer, hieß es.

Aufgestellt werden sollen mobile Elektro- und Duftzäune. Die Kosten von insgesamt 160.000 Euro für den Aufbau der Zäune übernimmt das Land Brandenburg, die Entscheidung über deren genauen Verlauf treffen die Landkreise.

 Ein Mitarbeiter eines sächsischen Veterinäramtes baut einen Elektro-Wildabwehrzaun inklusive Duftkomponente an einem Waldrand auf. (Archivbild)
Ein Mitarbeiter eines sächsischen Veterinäramtes baut einen Elektro-Wildabwehrzaun inklusive Duftkomponente an einem Waldrand auf. (Archivbild)  © Ronald Bonß/zb/dpa

Titelfoto: Facebook/Ochotnicza Straż Pożarna w Siedlisku

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