Die Afrikanische Schweinepest rückt näher: Brandenburg macht die Grenze dicht

Potsdam - Brandenburg beginnt zum Ende der Woche mit dem Bau von Schutzzäunen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP).

 Ein Mitarbeiter eines sächsischen Veterinäramtes baut einen Elektro-Wildabwehrzaun inklusive Duftkomponente an einem Waldrand auf. (Archivbild)
Ein Mitarbeiter eines sächsischen Veterinäramtes baut einen Elektro-Wildabwehrzaun inklusive Duftkomponente an einem Waldrand auf. (Archivbild)  © Ronald Bonß/zb/dpa

Auf einer Länge von 120 Kilometern sollten an Hochwasserschutzanlagen an Oder und Neiße die mobilen Wildschutzzäune installiert werden, teilte das Verbraucherschutzministerium am Dienstag mit.

"Wir sollten im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest nichts unversucht lassen", sagte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne).

Es sei eine von vielen vorbeugenden Maßnahmen. Die Zäune würden zwar keinen hundertprozentigen Schutz bieten. Aber sie könnten infizierte Wildschweine daran hindern, von Polen nach Brandenburg einzuwandern.

In Deutschland ist bisher kein Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wild- oder Hausschwein bekannt. Nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts in Greifswald befindet sich die Seuche in Westpolen in einer Phase des maximalen Wachstums.

Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald.
Ein Wildschwein steht auf einem Plateau im Wald.  © Lino Mirgeler/dpa

Titelfoto: Ronald Bonß/zb/dpa

Mehr zum Thema Berlin Politik:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0