Ärger um "AIDAnova": Jungfernfahrt ab Hamburg abgesagt

Hamburg/Rostock/Papenburg - Das Kreuzfahrtschiff "AIDAnova" wird nach einem Kabinenbrand nun noch später fertig als ursprünglich geplant.

Die "AIDAnova" wird nicht wie geplant fertig (Archivbild).
Die "AIDAnova" wird nicht wie geplant fertig (Archivbild).  © dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Wie die Rostocker Reederei Aida Cruises am Freitag mitteilte, müssen deshalb neben der Jungfernfahrt, die Anfang Dezember in Hamburg starten sollte, weitere Reisen abgesagt werden.

Die erste Tour soll nun am 19. Dezember auf den Kanaren beginnen.

Die "AIDAnova" wurde auf der Meyer Werft in Papenburg gebaut.

Grund für die weitere Verzögerung ist nach Angaben eines Sprechers, dass die öffentlichen Bereiche nicht rechtzeitig fertig werden. Technisch funktioniere alles, die erste Testfahrt sei erfolgreich verlaufen.

Die Meyer Werft teilte mit, das neue Kreuzfahrtschiff sei ein besonders komplexer und innovativer Prototyp.

"Es braucht einfach noch etwas Zeit, um das Schiff für die ersten Gäste vorzubereiten", hieß es in einer Mitteilung der Werft.

Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, alle Arbeiten und Tests bis zum 30. November erfolgreich abzuschließen.

Kurz vor einer Testfahrt des Kreuzfahrtschiffs gab es außerdem ein Feuer in zwei Kabinen. Die Polizei schloss Brandstiftung nicht aus.

Die Überführung des neuen Kreuzfahrtschiffs "AIDAnova" hat viele Schaulustige an die Ems gelockt (Archivbild).
Die Überführung des neuen Kreuzfahrtschiffs "AIDAnova" hat viele Schaulustige an die Ems gelockt (Archivbild).  © dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Titelfoto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam


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