Rekord! So viele Menschen waren noch nie beim Elektro-Festival "Airbeat One"

Neustadt-Glewe - Besucher-Rekord auf dem "Airbeat One": Das 18. Elektronikmusik-Festival in Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern) hat nach Veranstalterangaben insgesamt 195.000 Besucher aus 80 Ländern angelockt.

Zehntausende Besucher tanzen vor der Hauptbühne des Elektro-Festivals "Airbeat One".
Zehntausende Besucher tanzen vor der Hauptbühne des Elektro-Festivals "Airbeat One".  © dpa/Jens Büttner

Die stärkste Resonanz gab es demnach am Samstag mit 65.000 Teilnehmern. Von einem Festival der Rekorde sprach am Sonntag zum Abschluss Veranstaltersprecher Oliver Franke.

"Es ist super gelaufen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben ausgelassen gefeiert und hatten viel Spaß."

Dass es zweimal regnete, tat der Stimmung auf dem viertägigen Festival offenkundig keinen Abbruch. Es stand unter dem Motto "Indien".

Mit mehr als 200 DJs und Acts aus aller Welt seien so viele wie nie zuvor nach Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) gekommen, sagte Franke.

Zu den Stars gehörten Trance-DJ Armin van Buuren aus den Niederlanden, Martin Garrix, Dimitri Vegas & Like Mike sowie Felix Jaehn.

Bis in die Morgenstunden des Sonntag feierten die Fans elektronischer Tanzmusik auf dem Flugplatzgelände, bis zum Abend mussten sie abreisen.

Karten für das kommende Jahr gibt es bald

Fans von Elektro-Musik aus ganz Europa kamen zum Festival.
Fans von Elektro-Musik aus ganz Europa kamen zum Festival.  © dpa/Jens Büttner

Der Vorverkauf zum 19. Festival vom 8. bis 12. Juli nächsten Jahres beginnt am 1. August.

Angesichts der Besucherzahlen habe sich die Kriminalität absolut im Rahmen gehalten, sagte ein Polizeisprecher.

Es habe - auch unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol - mehrere Körperverletzungen, Rangeleien und Diebstahl gegeben.

Organisierte Diebesbanden habe es nicht gegeben. Insgesamt sei der Verlauf friedlich gewesen.

Ein 22-Jähriger war vom Geschoss einer Gummi-Zwille schwer am Auge verletzt worden.

Ein Partygast verletzte sich ebenfalls schwer bei einem Sturz von einem Gerüst aus drei Metern Höhe und ein anderer erlitt beim Hantieren mit einer Gaskartusche Brandverletzungen.

Titelfoto: dpa/Jens Büttner


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