Passagier verklagt Airline, weil dicke Sitznachbarn ihn "einquetschten"

Der Australier Michael Anthony Taylor verklagt eine Fluggesellschaft, weil er von seinen offenbar übergewichtigen Sitznachbarn "eingequetscht" worden sein soll (Symbolbild).
Der Australier Michael Anthony Taylor verklagt eine Fluggesellschaft, weil er von seinen offenbar übergewichtigen Sitznachbarn "eingequetscht" worden sein soll (Symbolbild).  © dpa, 123 RF

Sydney - Wer hat sich nicht schon einmal darüber beschwert, dass die Sitze im Flugzeug zu eng sind und die Beine nicht genug Platz haben? Der australische Fluggast Michael Anthony Taylor hatte aber noch mit viel schwereren Problemen zu kämpfen.

Laut "news.com.au" soll der 67-Jährige auf einem 14-Stunden-Flug von Sydney nach Los Angeles auf einem Fensterplatz gesessen haben, direkt neben zwei offenbar "stark übergewichtigen" Menschen, die ihn mit ihren "überquellenden" Körpern "eingequetscht" haben sollen.

Seit dem Flug im Dezember 2015 plagen den Mann, der bereits vor dem Flug an einer Wirbelsäulen-Krümmung litt, angeblich dauerhafte Schmerzen im Rücken und Nacken.

Daher verklagt er die Fluggesellschaft "American Airlines" jetzt auf ein stolzes Sümmchen von 100.000 australischen Dollar, also knapp 68.000 Euro. Wie sein Anwalt Thomas Jansen anmerkte, habe er sogar mehrmals versucht, einen neuen Sitzplatz zu bekommen.

"Mr. Taylor fragte die Crew etliche Male nach einem anderen Sitzplatz oder ob er auf einem der Crew-Sitze Platz nehmen oder auf dem Gang sitzen könne. Er hätte sich sogar auf die Toilette gesetzt, um seine Schmerzen loszuwerden", so Jansen.

Ob der Australier mit seiner Klage Erfolg haben wird, wird sich zeigen. Taylors Anschuldigungen werden derzeit noch geprüft.


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