Aktivisten ketten sich an Förderbrücke in Nochten

Das einzige Foto der Besetzung, welches auf Facebook veröffentlicht wurde.
Das einzige Foto der Besetzung, welches auf Facebook veröffentlicht wurde.

Drei Aktivisten haben sich am Montagmorgen an die Förderbrücke F60 im Braunkohletagebau Nochten (Landkreis Görlitz) gekettet.

Die Mitglieder der Gruppe "Lautonomia" wollen damit auf die Folgen der Kohleförderung aufmerksam machen, wie eine Sprecherin der Aktivisten sagte. Sie planten, bis zur Räumung zu bleiben. "Vattenfall hat über viele Jahre massiv vom Kohleabbau profitiert. Jetzt, wo der Kostenberg in Sicht ist, wird das Abbaugebiet verkauft, womit die Allgemeinheit für die Folgeschäden und –kosten aufkommen muss", hieß es.

Die Polizei teilte mit, dass sie sich mit Betreiber Vattenfall über das weitere Vorgehen abstimme. Am Sonntag hatten 250 Menschen mit einem Spaziergang gegen eine mögliche Erweiterung des Tagebaus in Nochten protestiert.

Auf ihrem eigenen Blog tickern die Aktivisten am Montag live von der Besetzung.

Fotos: Facebook.com


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