Studentin irrt einen Monat lang allein durch die Wildnis

Lisa Theris (25) verschwand 28 Tage in der Wildnis und überlebte dennoch.
Lisa Theris (25) verschwand 28 Tage in der Wildnis und überlebte dennoch.

Alabama - Nach gut einem Monat ist eine 25-jährige Studentin, die in der Wildnis von Alabama verschwand, wieder aufgetaucht. Der jungen Frau geht es den Umständen entsprechend gut. In den 28 Tagen hat sie viel erlebt.

Gemeinsam mit zwei Männern soll sie sich in dem Waldgebiet aufgehalten haben. Diese planten den Überfall auf eine Jagdhütte. Das war der angehenden Radiologin zu heikel. Sie machte sich einfach aus dem Staub, rannte immer tiefer in den Wald hinein, verirrte sich in der Wildnis und wurde nach 28 Tagen von einer Autofahrerin entdeckt.

Diese war mit ihrem Pkw auf einem Highway unterwegs, bemerkte während der Fahrt etwas im Gebüsch und entschloss sich, umzukehren, berichtet die Daily Mail.

Die gute Nachricht: Lisa Theris hatte überlebt. Andererseits hinterließ der Monat natürlich seine Spuren.

Die junge Frau wurde mit verfilztem Haar, über und über zerstochen von Insekten und mehr als 20 Kilogramm leichter als zuvor wiedergefunden.

"Wir wollten ihr gar nicht erst zu viele Fragen stellen", sagte ein Sheriff, dem die 25-Jährige berichtete, dass sie sich in der Wildnis von Pilzen und Beeren ernährt habe und aus Wasserlöchern getrunken hätte.

Besonders beeindruckt waren die Beamten vom Verhalten der Studentin. Sie habe versucht, ständig in Bewegung zu bleiben und sei deshalb wahrscheinlich mehrfach im Kreis gelaufen. Und dennoch: Die junge Frau hat das Irren durch die Wälder überstanden.

Inzwischen befindet sich Theris im Kreise ihrer Familie auf dem Weg der Besserung. "Es widerstrebt mir zwar, dies so zu nennen, aber es handelt sich hier um ein Wunder", so Sheriff Raymond Rogers.

Die beiden Männer, die die Jagdhütte überfielen und dort Beute im Wert von 40.000 Dollar machten, wurden im Übrigen verhaftet.


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