Alarm! Im Norden wird das Trinkwasser knapp

Stade - Der Mai war in Deutschland ungewöhnlich heiß. Was Sonnenhungrige freut, wird jetzt mancherorts zum echten Problem: Einer Gemeinde nordwestlich von Hamburg ist bereits das Wasser ausgegangen.

Hier müsst ihr jetzt besonders sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.
Hier müsst ihr jetzt besonders sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.  © DPA

Wie der NDR berichtet, sei in einigen Teilen der Gemeinde Harsefeld im Landkreis Stade schon am Wochenende kein Wasser mehr aus dem Hahn gekommen. Und auch in Regionen des Heidekreises gebe es derzeit Engpässe.

Aber auch anderen Ortschaften drohe, das Wasser auszugehen. Betroffen seien vor allem kleine Gemeinden, die am Ende längerer Wasserleitungen liegen, sodass der Druck bei hoher Nachfrage bis dahin nicht mehr ausreiche.

Jetzt schlagen die Behörden Alarm!

In einer Amtlichen Bekanntmachung des Trinkwasserverbands Stader Land heißt es aktuell: "Durch die inzwischen seit Wochen anhaltende Trockenheit, sieht sich der Trinkwasserverband Stader Land gezwungen, Nutzungseinschränkungen beim Gebrauch von Trinkwasser anzuordnen."

Ab sofort sei damit die Nutzung des Trinkwassers aus dem öffentlichen Versorgungsnetz für bestimmte Tätigkeiten untersagt. Menschen die in dem Bereich wohnen, müssen nun sorgsam mit den Ressourcen umgehen: Großflächiges Gießen, Autowaschen und die Befüllung privater Schwimmbäder sind tabu.

Aber auch sonst müsse der Wassergebrauch äußerst sparsam erfolgen. "Dieses Verbot gilt bis zum Ende der derzeitigen Trockenperiode", heißt es weiter. Und die ist erst einmal nicht in Sicht. Auch in der kommenden Woche bleibt es im Norden weiter heiß (TAG24 berichtete).

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bekannt gab, kann es dabei zwar mancherorts zu Hitzegewittern und Starkregen kommen. Bis die Behörden aber wieder Entwarnung geben, bleibt der Appell an die Bürger, jetzt besonders sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.


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