Albertbrücke muss strenger bewacht werden!

Prof. Reinhard Koettnitz (l.) beziffert den Schaden an der Albertbrücke seit der BRN auf bereits 10.000 Euro, rechts von ihm Reiner Zieschank, Chef der Dresdner Verkehrsbetriebe.
Prof. Reinhard Koettnitz (l.) beziffert den Schaden an der Albertbrücke seit der BRN auf bereits 10.000 Euro, rechts von ihm Reiner Zieschank, Chef der Dresdner Verkehrsbetriebe.

Von Dirk Hein

Dresden - Die Bauarbeiten an der Albertbrücke liegen im Zeitplan. Im Sommer 2016 soll alles fertig sein, die Kosten liegen „nur“ 500.000 Euro über dem Budget von 21 Millionen Euro: Die Albertbrücke liegt im Plan.

Eigentlich, denn auf der Baustelle gibt es ganz andere Probleme.

„Absperrungen wurden auf beide Seiten der Gleise gelegt, ein Jugendlicher wollte Pflastersteine klauen, eine Frau von der Brücke springen, es gab Brandstellen auf dem neuen Beton, wir erleben hier eine ganze Menge“, sagt Reinhard Koettnitz (60), Chef des Straßen- und Tiefbauamtes.

Den Schaden allein seit der BRN beziffert Koettnitz auf über 10.000 Euro. Der Wachschutz auf der Brückenbaustelle soll daher ausgebaut werden.

„Die Baustelle wird nicht mehr nur am Wochenende, sondern jede Nacht zusätzlich gesichert, so Koettnitz.
Davon abgesehen läuft alles nach Plan. Aktuell montieren Arbeiter die neuen Geländer.

Ab August fahren die Straßenbahnen bereits auf der frisch sanierten Brückenseite, Mitte September wird der Brückenteil für Radler freigegeben, im November für Autos in eine Richtung.

Nachts scheinen auf der Baustelle auf der Albertbrücke so einige ihr Unwesen zu treiben.
Nachts scheinen auf der Baustelle auf der Albertbrücke so einige ihr Unwesen zu treiben.
Die Bauarbeiten kommen auf der Brücke zügig voran.
Die Bauarbeiten kommen auf der Brücke zügig voran.

Fotos: Ove Landgraf


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