Kundin (33) kauft bei Aldi Alkohol und muss ihren Führerschein vorzeigen

Leicester - Gemma Lievers (33) wurde vom Durst geplagt und suchte deshalb eine Aldi-Filale im britischen Leicester auf. Was sie an der Kasse erlebte, irritierte sie sehr.

Einer seltsamen prozedur musste sich eine 33-Jährige in einer Aldi-Filiale unterziehen.
Einer seltsamen prozedur musste sich eine 33-Jährige in einer Aldi-Filiale unterziehen.  © 123RF (Symbolbild)

Aus den Warenregalen des Discounters schnappte sie sich etwas Bier sowie Wein und ging damit zur Kasse. Doch an der Kasse wurde sie gefragt, ob sie sich ausweisen könne.

Kurzerhand packte Lievers ihren Führerschein aus und reichte ihn der Kassiererin, die sich das Personaldokument ansah und sich ein paar Notizen machte.

"Ich war verwirrt. Ohne mich zu fragen, nahm die Frau einfach meine Daten auf", so Lievers verwundert.

Auf die Nachfrage an die Supermarkt-Angestellte, was sie da täte, wurde der Britin entgegnet, dass dies Teil der Firmen-Politik von Aldi sei, berichtet das Nachrichtenmagazin Leicestershire Live.

Weil diese Antwort die Aldi-Kundin nicht restlos zufrieden stellte, wandte sie sich noch einmal an den Kundendienst des Unternehmens.

"Im Rahmen unserer Challenge-25-Richtlinie erfassen wir Fälle in denen Kunden zur Identifizierung aufgefordert werden. Das ist ein Standardverfahren und wir bitten die Kunden dabei nicht, personenbezogene Daten preiszugeben", antwortete Aldi.

Ausdrücklich wurde betont, dass man sich lediglich das Geschlecht der Person und das Geburtsdatum (zu statistischen Zwecken) notiert hätte.


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