Paukenschlag bei der TSG! Nicht Rose, sondern Schreuder wird neuer Coach

Sinsheim - Paukenschlag beim Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim! Alfred Schreuder wird ab 1. Juli 2019 neuer Cheftrainer im Kraichgau und folgt damit auf Julian Nagelsmann, der im Sommer neuer Übungsleiter bei RB Leipzig wird.

Arbeiteten zwischen 2015 bis 2018 gemeinsam bei der TSG: Alfred Schreuder (r.) als Co-Trainer von Cheftrainer Julian Nagelsmann.
Arbeiteten zwischen 2015 bis 2018 gemeinsam bei der TSG: Alfred Schreuder (r.) als Co-Trainer von Cheftrainer Julian Nagelsmann.  © DPA

Der 46-Jährige war zuletzt Co-Trainer bei Ajax Amsterdam und unterschreibt bei der TSG einen Vertrag bis 2022.

Somit ist also die Rückkehr des Holländers nach Hoffenheim beschlossene Sache, der bereits von 2015 bis 2018 als Co-Trainer unter den Cheftrainern Huub Stevens und Julian Nagelsmann arbeitete.

Somit ist klar: Red-Bull-Salzburg-Trainer Marco Rose wird nicht Coach im Kraichgau.

Zwar kursierte auch der Name Schreuder immer wieder rund ums Vereinsgelände der Hoffenheimer, doch Rose war lange Zeit der Wunschtrainer der TSG.

Zuletzt kamen allerdings Zweifel auf, ob der gebürtige Leipziger nicht doch in Salzburg bleiben möchte, oder Angebote von vermeintlich attraktiveren Clubs in Aussicht hat.

So wird beispielsweise über ein mögliches Rose-Engagement bei Schalke 04 oder bei Manchester United spekuliert.

Neuer Cheftrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim: Alfred Schreuder.
Neuer Cheftrainer bei der TSG 1899 Hoffenheim: Alfred Schreuder.

Doch mit Schreuder hat die TSG nun einen Trainer gefunden, der zu ihrer Philosophie passt.

Dies stellte zumindest Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp in er Pressemitteilung heraus: "Er hat bereits bewiesen, dass er für einen Fußball steht, den auch die TSG Hoffenheim auszeichnet: mutig, frisch, offensiv."

Das Hopp mit dieser Einschätzung richtig liegen könnte, spricht zumindest Schreuders Engagement bei Ajax Amsterdam.

Abgesehen davon, dass der holländische Club immer wieder für junge Talente sorgt, die den Sprung zu Spitzenclubs schaffen, ist Ajax auch für ihre offensive Spielausrichtung bekannt.

Da könnte sich Schreuder nochmals weiterentwickelt haben.

Der 46-Jährige freut sich jedenfalls auf seine neue Aufgabe: "Ich bin voller Ehrgeiz, als Cheftrainer hier nun weitere, eigene Akzente zu setzen und die jüngste Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Natürlich wird es hilfreich sein, dass ich die Strukturen des Klubs ebenso kenne wie alle handelnden Personen."

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