Ali B. endlich vor Gericht: Jetzt äußert sich Susannas Mutter

Wiesbaden/Mainz - Wenige Tage vor dem Prozess um den Mord an der 14-jährigen Susanna aus Mainz hat die Mutter der Schülerin die Hoffnung auf ein faires Verfahren geäußert.

Die Leiche des Mädchens wurde in einem Waldstück nahe Erbenheim gefunden (Fotomontage).
Die Leiche des Mädchens wurde in einem Waldstück nahe Erbenheim gefunden (Fotomontage).  © DPA

"Für den Tod meiner Tochter gibt es keine gerechte Strafe", sagte die Mutter im Interview des am Donnerstag ausgestrahlten SWR-Politikmagazins "Zur Sache Rheinland-Pfalz". "Ich weiß, dass keine Strafe der Welt mir mein Kind zurückbringt. Aber dennoch hoffe ich, dass die Richter einfach die richtige Entscheidung treffen."

In dem am kommenden Dienstag (12.3./9.30 Uhr) vor dem Wiesbadener Landgericht beginnenden Prozess ist der irakische Flüchtling Ali B. angeklagt, das Mädchen vergewaltigt und anschließend getötet zu haben.

Die Tat soll sich Ende Mai 2018 in einem Waldstück nahe dem Wiesbadener Stadtteil Erbenheim ereignet haben.

Die Staatsanwaltschaft geht von Heimtücke als Mordmerkmal aus. Die Leiche der Schülerin war am 6. Juni gefunden worden.

Der zur Tatzeit 21 Jahre alte Tatverdächtige hat zugegeben, Susanna umgebracht zu haben. Die Vergewaltigung der 14-Jährigen bestreitet er. Ali B. sitzt seit dem 10. Juni in der JVA Frankfurt I. in Untersuchungshaft.

Er muss sich in einem weiteren Verfahren vor dem Wiesbadener Landgericht auch noch wegen der mehrfachen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens verantworten.

Polizisten untersuchen den Tatort (Archivbild).
Polizisten untersuchen den Tatort (Archivbild).  © DPA

Titelfoto: DPA


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