Zoo lässt Tiere ohne Essen und Trinken zurück

Die Tiere im Zoo sind verhungert und verdurstet.
Die Tiere im Zoo sind verhungert und verdurstet.

Von Matthias Kernstock

Gazasteifen - Der "Khan Younis zoo" im Gazastreifen gilt als der schlechteste Zoo der Welt. Jetzt zeigen Fotos Dutzende tote Tiere, die von den Besitzern zurückgelassen wurden. Die Hitze hat aus den exotischen Tieren mumifizierte Kadaver gemacht. Schreckliche Bilder!

Die Konflikte zwischen Israel und Palästina kosteten mind. 80 Tieren das Leben. Mohammed Awaida eröffnete 2007 den "South Forest Park", investierte Hunderttausende Dollar. Doch während der wochenlangen Kämpfe und Anrgriffe Israels gegen die Hamas 2008 konnte er sich nicht um die Löwen, Tiger und andere exotische Tiere kümmern.

2014 wiederholte sich die Geschichte. Bei Kämpfen zwischen Israelis und radikalen Palästinensern starben über 2000 Menschen. Auch die Tiere im Zoo mussten darunter leiden: Sie verendeten qualvoll ohne Essen und Trinken in ihren Gehegen, wie "Daily Mail" berichtete.

Jetzt, Jahre später, zeigen Aufnahmen, was aus den Tieren im Zoo geworden ist: Überall liegen die teils mumifizierten Kadaver, auch Pumas und Affen sind unter den toten Zoobewohnern.

Die wenigen überlebenden Tiere haben kein Futter und kaum frisches Wasser, ganz zu schweigen von medizinischer Versorgung. Die Gehege sind voller Müll, die Tierpfleger können nicht mehr bezahlt werden.

2014 kam es erneut zu heftigen Kämpfen im Gazastreifen. Der Zoo litt massiv unter den Konflikten.
2014 kam es erneut zu heftigen Kämpfen im Gazastreifen. Der Zoo litt massiv unter den Konflikten.
Dem Zoo fehlt das Geld für medizinische Versorgung und Personal.
Dem Zoo fehlt das Geld für medizinische Versorgung und Personal.
Zoobesitzer Mohammed Awaida konnte sich während der Konflikte am Gazastreifen nicht um die Tiere kümmern.
Zoobesitzer Mohammed Awaida konnte sich während der Konflikte am Gazastreifen nicht um die Tiere kümmern.

Fotos: screenshots youtube.com


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