So viele Blutkonserven werden jeden Tag in Bayern gebraucht

München - In Bayern werden aktuell 6000 Blutkonserven gelagert. Wie der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes mitteilte, sei durch diese Reserven ein Versorgungspuffer von drei Tagen gewährleistet.

Eine Mitarbeiterin überprüft die Spendebeutel: In Bayern werden täglich 2000 solcher Blutkonserven benötigt. (Archivbild)
Eine Mitarbeiterin überprüft die Spendebeutel: In Bayern werden täglich 2000 solcher Blutkonserven benötigt. (Archivbild)  © DPA

Um die Versorgung der Menschen in Bayern zu garantieren, werden täglich 2000 Blutkonserven benötigt.

Besonders gefragt sind Spender mit der Blutgruppe Null, da sie als Universalspender gelten. Das heißt, ihr Blut ist mit allen anderen Blutgruppen kompatibel. Sehr selten sind Null negative Blutspender - nur sechs Prozent aller Deutschen haben diese Blutgruppe.

Im Jahr 2018 wurden in Bayern etwa 480.000 Vollblutspenden, bei der alle Bestandteile des Blutes abgenommen werden, geleistet. Das entspreche einem Rückgang von knapp 7000 Spenden gegenüber 2017.

In Bayern haben 2018 etwa 3,5 Prozent der Bevölkerung Blut gespendet. Da gespendetes Blut nur eine Haltbarkeit von 42 Tagen besitzt und nicht eingefroren werden kann, ist der Bedarf an Spenden, laut eines Sprechers des Bayerischen Roten Kreuzes, sehr hoch.

Statistisch gesehen werde das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Danach würden Herz-Erkrankungen, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle folgen. Auf der Homepage des Blutspendedienstes erfährst Du, wann Du Blut spenden kannst.

Eine Mitarbeiterin entnimmt einer Spenderin Blut; vor allem die Blutgruppe Null negativ ist sehr gefragt. (Archivbild)
Eine Mitarbeiterin entnimmt einer Spenderin Blut; vor allem die Blutgruppe Null negativ ist sehr gefragt. (Archivbild)  © DPA

Titelfoto: DPA


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