Hundehasser am Werk: Giftköder bei Gießen ausgelegt

Allendorf - Hundehalter in Mittelhessen sollten bei Spaziergängen mit ihren Lieblingen besser vorsichtig sein. In der Region treibt offenbar ein Tierhasser sein Unwesen.

Hundehalter sollten ihre Lieblinge beim Spazierengehen immer gut im Blick behalten (Symbolbild).
Hundehalter sollten ihre Lieblinge beim Spazierengehen immer gut im Blick behalten (Symbolbild).  © 123RF/Jozef Polc

Bei Allendorf im Landkreis Gießen wurden allem Anschein nach Giftköder ausgelegt, wie die Polizei in Mittelhessen am Freitag mitteilte.

Demnach war eine 72 Jahre alte Gießenerin am Donnerstagnachmittag mit ihrem mittelgroßen Mischlingshund zwischen Allendorf und dem sogenannten "Hoppensteinwäldchen" unterwegs. Dabei spürte der Hund im Gras ein Wurststück auf und begann dieses zu fressen.

Zum Glück fraß der Hund den mit Gift präparierten Köder nicht ganz. Die Hundehalterin, welche aufmerksam geworden war, regierte genau richtig: Sie suchte noch am Nachmittag eine Tierärztin auf.

"Sehr wahrscheinlich konnte aufgrund der schnellen Reaktion Schlimmeres verhindert werden", sagte ein Polizeisprecher.

Der Hund der 72-Jährigen überlebte den Gift-Anschlag.

Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?

Die Polizei ist alarmiert und fragt: Wer hat bei Allendorf unweit von Gießen ähnliche Giftköder bemerkt? Ebenso fragen die Beamten, ob jemand in dem Gebiet verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat?

Hinweise auf den Hundehasser nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 064170063555 entgegen.

Titelfoto: 123RF/Jozef Polc

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