Alles neu macht der Herbst - Bahn frei für den neuen Job

Die Bewerbungsunterlagen entscheiden, ob man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird.
Die Bewerbungsunterlagen entscheiden, ob man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird.  © pixabay.com

Weltweit - Zahlreiche Mitarbeiter orientieren sich nach dem Sommerurlaub in Richtung eines anderen Jobs. Ob es sich hierbei um den Wechsel des Arbeitgebers handelt oder generell um eine neue berufliche Orientierung, liegt in eigener Verantwortung.

Auch zahlreiche Unternehmen nutzen das Sommerloch oder die Ferienzeit, um in andere und neue Projekte zu investieren. Auch städtische Kommunen haben derzeit viele Stellen zu vergeben, so gibt es beispielsweise alleine über 102 ausgeschriebene Stellen im Bereich Lehrwesen im Raum Dresen – beste Chancen also einen neuen Arbeitsplatz zu ergattern.

Als Arbeitnehmer sollte man natürlich nicht einfach seinen bestehenden Job kündigen, sondern sich im Vorfeld genau informieren, welche Schritte sinnvoll sind und was man besser unterlassen sollte.

Nachfolgend gibt es ein paar sinnvolle Tipps, wie jeder sicher an seinen neuen Traumjob kommt.

Alles beginnt mit der Recherche

Nicht jeder hat das Glück, dass ihm ein neuer Job einfach so angeboten wird. Strebt man einen Arbeitsplatzwechsel an, dann sollte man sich im Vorfeld genau informieren. Dies funktioniert selbstverständlich nicht nur offline, also im realen Leben, sondern auch online. Neben zahlreichen Seiten der Arbeitsagentur haben sich die Portale XING und LinkedIn als sehr nützlich erwiesen. Sicherlich ist die Recherche zeitaufwendig, doch die investierte Zeit lohnt in jedem Fall. Bei einem anschließenden Bewerbungsgespräch kann man besser auf viele Fragen des Personalchefs reagieren und somit signalisieren, dass man sich vorbereitet hat.

Der erste Eindruck ist das Wichtigste

Dies gilt natürlich nicht nur für die Kleidung, die man bei einem Vorstellungsgespräch trägt, sondern beginnt schon bei den Vorstellungsunterlagen. Nicht selten entscheiden die Unterlagen, ob man zu einem Vorstellungsgespräch geladen wird oder sofort eine Absage erhält. In jedem Fall sollte man bei seinen Bewerbungsunterlagen darauf achten, dass diese vollständig und ordentlich ausgedruckt sind. Selbstverständlich darf ein gutes Bewerbungsfoto nicht fehlen. Dabei sollte es sich natürlich nicht um ein Foto vom letzten Urlaub handeln, sondern um ein professionell erstelltes Passbild. Alle Unterlagen sollten in einer Bewerbungsmappe eingereicht werden.

Ein absolutes Muss bei einem Bewerbungsgespräch ist das richtige Outfit.
Ein absolutes Muss bei einem Bewerbungsgespräch ist das richtige Outfit.  © pixabay.com

Worauf beim Bewerbungsgespräch achten

Ist man erst mal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, dann ist man seinem Traumjob schon ein deutliches Stück näher. Ein sehr wesentlicher Punkt für das Bewerbungsgespräch ist die Kenntnis über das neue Unternehmen. Jedoch genauso wichtig ist das Wissen um die eigene Person. Dabei sollte man sich sehr genau selbst analysieren und sich seiner Stärken und seiner Schwächen bewusst sein. Dem Bewerber sollte beim Vorstellungsgespräch klar sein, welchen Beitrag er dazu beisteuern möchte, dass das Unternehmen weiterhin Erfolg hat.

In einem guten Bewerbungsgespräch tauchen von beiden Seiten Fragen auf, die in jedem Fall ehrlich beantwortet werden sollten. Nur damit signalisiert man echtes Interesse an dem Unternehmen. Der Personalchef wird sicherlich vom Bewerber wissen wollen, aus welchem Grund er bei seinem alten Unternehmen aufhören möchte und was ihn gerade dazu bewogen hat, sich in diesem Unternehmen zu bewerben. Auf keinen Fall sollte man schlecht über das alte Unternehmen oder über Kollegen reden, sondern deutlich machen, dass man sich anderweitig orientieren und seinen Horizont erweitern möchte. Wird man im Vorstellungsgespräch nach seinem Gehaltswunsch gefragt, sollte dieser realistisch sein. Dazu informiert man sich im Vorfeld über das branchenübliche Lohnniveau und begründet seine Zahlen mit der eigenen Qualifikation. Dennoch sollte man verhandlungsbereit sein.

Das sichere Auftreten

Je nach Job und Branche sollte man sich beim Vorstellungsgespräch angemessen kleiden. Bewirbt man sich in der Business-Branche, dann ist Business-Kleidung das A und O eines guten Vorstellungsgespräches. Männer sollten hierbei einen Anzug tragen und Frauen auf ein Kostüm setzen.

Sowohl Frauen wie auch Männer sollten mit einem eleganten Parfüm ihre Persönlichkeit hervorheben. Dabei sollte der Duft nicht zu aufdringlich sein. Hilfreiche Tipps zum passenden Parfüm bekommt man beispielsweise bei www.parfumdreams.de

Natürlich ist bei einem Vorstellungsgespräch ein wenig Small Talk nicht verkehrt, jedoch sollte hier darauf geachtet werden, dass man nicht in Belanglosigkeiten abdriftet oder vom letzten Wochenendausflug all zu ausführlich erzählt.

Der erfolgreiche Start im neuen Job

Man hat alle Hürden geschafft und wurde für den neuen Job ausgewählt. Jetzt heißt es, das Vertrauen des Personalchefs nicht zu enttäuschen und sein Bestes zu geben. Sicherlich sind die ersten Wochen im neuen Job sehr anstrengend, aber auch sehr wichtig, denn gerade in dieser Zeit entsteht der erste Eindruck. In jedem Fall kommt es gut an, wenn man sich die Namen der Kollegen und Vorgesetzten relativ schnell merken kann. Hat man damit ein Problem, dann können kleine Notizen sehr hilfreich sein.

Selbstverständlich sollte man die Personen der Geschäftsleitung erkennen, wenn man diesen im Unternehmen begegnet. Hilfreich ist es ein Netzwerk aufzubauen, indem man mit Kollegen gemeinsam zu Mittag isst oder auch mal einen Small-Talk führt. Auf jeden Fall sollte man sich mit persönlichen Äußerungen zu anderen Kollegen zurückhalten. Private Probleme gehören in diesem Stadium nicht an den neuen Arbeitsplatz. Der Arbeitsplatz sollte möglichst frühzeitig eingerichtet sein, denn nur so kann man produktiv tätig werden. Benötigt man Hilfe, dann spricht man einen Kollegen an. Wichtig ist es auch, dass man immer wieder Fragen stellt und sich die Antworten notiert. So kann man sehr gut erkennen, was Vorgesetzte oder Kollegen an Erwartungen haben. Nicht nur aber gerade in den ersten Wochen sollte man hilfsbereit sein und auch mal anbieten länger zu arbeiten.


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