Traktoranhänger kippt um: 13 verletzte Frauen, zwei Opfer sind schwanger

Allhartsberg - Auf dem Weg zu einem Polterabend kippt in Österreich ein Traktoranhänger um: 13 Frauen werden gegen eine Mauer geschleudert und verletzt - darunter die angehende Braut. Die Polizei geht davon aus, dass der Transport so nicht hätte stattfinden dürfen.

Vermutlich fuhr der Traktor in eine Rechtskurve zu schnell, schleuderte beziehungsweise drückte die Frauen gegen eine Steinmauer.
Vermutlich fuhr der Traktor in eine Rechtskurve zu schnell, schleuderte beziehungsweise drückte die Frauen gegen eine Steinmauer.  © DPA / S. Bohlheim/RKNÖ

Unter den Opfern waren zwei Schwangere, eine von ihnen erlitt schwere Verletzungen.

Auch die Braut in spe wurde schwer verletzt, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Sonntag meldete.

Die Polizei ging am Sonntag davon aus, dass der Fahrer des Traktors zu schnell in eine Rechtskurve gefahren ist.

Der Anhänger sei daher nach links umgestürzt und habe die Frauen gegen eine Steinmauer geschleudert und gedrückt.

Dies habe die teils schweren Verletzungen verursacht. Ein Polizeisprecher sagte, dass der Transport "höchstwahrscheinlich gesetzeswidrig" war. Der Fahrer des Traktors sei noch nicht vernommen worden. Alkoholisiert war er laut Polizei nicht.

Der Unfall ereignete sich am Samstagabend gegen 17.50 Uhr in Niederösterreich auf einer Landstraße zwischen Linz und St. Pölten. Neben drei Notarzthubschraubern rückten allein seitens des Roten Kreuzes 14 Rettungsfahrzeuge aus, wie die Einsatzkräfte der APA mitteilten.

Die Polizei war zunächst von mehr Menschen auf dem Anhänger ausgegangen, reduzierte die Zahl aber während der Ermittlungen auf 13.


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