Mehr Geld für Kitas, Lehrer und Familien: Das ändert sich 2019 in Sachsen

Dresden - Im Alltag ergeben sich für die Sachsen 2019 positive Neuerungen. Aber auch der Wirtschaft und dem Öffentlichen Dienst (ÖD) beschert das Jahr Neuigkeiten.

Die meisten Lehrer dürfen sich im neuen Jahr freuen: Sie werden verbeamtet und bekommen mehr Geld.
Die meisten Lehrer dürfen sich im neuen Jahr freuen: Sie werden verbeamtet und bekommen mehr Geld.  © dpa/Julian Stratenschulte

• Vor allem in Steuersachen profitiert der Bürger: Der Grundfreibetrag steigt auf 9.168 Euro (bislang 9.000 Euro). Die Freibeträge für Kinder klettern um 192 Euro. Für jedes Kind gibt es ab Juli 10 Euro mehr Kindergeld. Allgemein genügt es nun, wenn die Einkommensteuererklärung Ende Juli beim Finanzamt eingeht (für Selbstersteller), mit Steuerberater lautet die Frist gar erst 29. Februar 2020.

• Der Freistaat erhöht seine Zuschüsse an Kitas um 300 Euro auf nun 2.755 Euro pro Kind und Jahr.

• Revolution für Lehrer: Verbeamtung für alle bis zur Vollendung des 42. Lebensjahrs, extra Zulagen für Grundschullehrer und Schulleiter.

• Wirtschaftlich steht Zwickau im Blick, sogar international. Zum Jahresende sollen im VW-Werk die Elektroautos der I.D.-Reihe in Serie vom Band laufen und damit dem Konzern zufolge das Zeitalter der bezahlbaren E-Mobile einleiten.

• Aussagen zur Zukunft der Lausitz liegen in vier Wochen vor. Dann stellt die Kohlekommission ihren Abschlussbericht vor - verspätet, aber präzisiert.

• Kein Ende des Bergbaus, sondern einen Neubeginn gibt es im Erzgebirge. Dort gräbt die Deutschen Lithium GmbH nach Lithium-Eisen-Glimmer.

Titelfoto: dpa/Julian Stratenschulte

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