Vorsicht! Diese Zutat in Smoothies kann krank machen

Eigentlich gilt die Aloe Vera-Pflanze als Allesheiler. Jetzt doch nicht?
Eigentlich gilt die Aloe Vera-Pflanze als Allesheiler. Jetzt doch nicht?  © DPA

Berlin - Im Internet häufen sich Rezeptideen für Smoothies mit Aloe Vera. Doch ein Experte warnt: Es drohen unangenehme Reaktionen der Haut, Störungen der Herzfunktion, Nierenversagen und sogar Leberentzündungen. Außerdem soll Aloe Vera krebserregend sein!

Allen Warnungen zum Trotz empfehlen Ernährungswebsites die bitteren, gefährlichen Schalenteile der Aloe Vera mit zu verwenden – insbesondere zur Herstellung von Smoothies! Genau hier liegt die Gefahr.

Denn nur das gelartige Blattinnere ist genießbar, also der Wasserspeicher der Wüstenpflanze. Im Blattwerk selbst sind giftige Stoffe enthalten, die vor dem Verzehr sorgfältig entfernt werden müssen. Problematisch ist also das gelbe, bittere Sekret, das von einer Art Latexschicht zwischen der grünen Blattrinde und dem Mark abgesondert wird.

Aus diesem Grund müssen die Blätter geschält und das Gel vor dem Verzehr sorgfältig mit Wasser abgespült werden.

Die Aloe Vera ist eine typische Medien-Pflanze. Sie soll praktisch alles heilen können, was es an Krankheiten so gibt. Die Stiftung Warentest urteilt allerdings, dass die behaupteten Wirkungen kaum durch klinische Studien belegt seien.

Weiterhin warnt das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart ausdrücklich vor der Selbstzubereitung. Wer seine Gesundheit nicht unnötig gefährden will, sollte keinesfalls auf den merkwürdigen Aloe Vera-Trend aufspringen.

Smoothies sind super gesund, aber es sollte das Richtige drin sein.
Smoothies sind super gesund, aber es sollte das Richtige drin sein.  © DPA

Titelfoto: DPA


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