Abgefahren! Was macht ein Alpaka denn hier im Taxi?

Cusco (Peru) - Verrücktes Video im Netz geht viral: Ein Alpaka steigt gemütlich mit zwei weiteren Fahrgästen in ein rotes Taxi ein und braust davon.

In Peru offenbar ganz normal: Ein Alpaka im Taxi.
In Peru offenbar ganz normal: Ein Alpaka im Taxi.  © Screenshot/Twitter/José Kusunoki

Hunde und Katzen sind out! Alpakas sind die neuen Trendtiere - und die müssen wie jedes Haustier auch, fast überall mit hin. So auch in in der peruanischen Stadt Cusco.

Denn ein Video, das derzeit in sozialen Netzwerken der absolute Hit ist, zeigt, wie ein älterer Herr und eine Dame in ein rotes Taxi steigen. Scheint auf den ersten Blick nichts besonderes zu sein. Im Gepäck haben sie jedoch ein Alpaka, dass selbstverständlich auch ins Auto einsteigen muss.

Geht das überhaupt? Klar! Denn wie der Clip zeigt, steigt zuerst der Mann ein, dann macht es sich das Tier auf dem Sitz gemütlich. Neben dem Fahrer nimmt anschließend die Frau Platz und der Taxi düst davon.

Auf Twitter und Facebook wurde das Video bereits tausendfach geklickt und geteilt.

Wohin das verrückte Dreiergespann fährt, bleibt leider unklar. Für denjenigen, der diese verrückte Szene gefilmt hat, bleibt diese Aktion wohl unvergesslich.

Alpakas verenden qualvoll: Wer füttert die Tiere trotz Warnschilder?

Es sind schon einige Alpakas verstorben, weil sie von Besuchern gefüttert wurden.
Es sind schon einige Alpakas verstorben, weil sie von Besuchern gefüttert wurden.  © Sven Hoppe/dpa

"Ich habe die vor ein paar Jahren auf einer Messe das erste Mal gesehen, da gehe ich rein und höre die so summen, die sind einfach faszinierend", sagt Geiger.

Auf einer Weide hält die Niederbayerin – seit ihr Mann ihr Alpakas zum Geburtstag geschenkt hat – inzwischen gleich mehrere der Tiere. Doch seit zwei Jahren wird Geigers Glück gestört.

Immer wieder füttern Unbekannte die Tiere mit verschimmelten Semmeln oder Obst. Die dramatische Folge: Im schlimmsten Fall verenden die Tiere, die normalerweise nur mit Heu und bestimmten Vitaminen gefüttert werden, grausam. Nachdem schon drei von Geigers Alpakas verstorben sind, zog die Farmerin die Notbremse und siedelte die Tiere in ein Gehege um, an das keine Passanten gelangen konnten.

Nun wird der Zaun des neuen Geheges fernab sämtlicher Fußwege aber renoviert, darum musste Geiger die Alpakas für kurze Zeit wieder im alten Gehege unterbringen.

Am vergangenen Samstag dann der große Schock: Wieder kippte ein Unbekannter verfaulte Äpfel im Gehege ab und das auch noch direkt unter eines der unzähligen Hinweisschilder, die Geiger aufhängte und auf denen geschrieben stand, dass Alpakas von Obst im Zweifel sogar sterben können.

Am Ende kam es, wie es kommen musste: Die trächtige Alpaka-Stute Rebecca verspeiste einige der Äpfel und verstarb am Sonntag qualvoll. Auch ein am Samstag eingeschalteter Tierarzt konnte ihr nicht mehr helfen.

"Wenn jemand so eine Art von Futter direkt unter einem Warnschild rein schmeißt, kommt mir die Galle hoch", zeigt sich die Farmerin erbost, die auch Tage nach Rebeccas Tod immer noch mit der Fassung ringt.

Titelfoto: Screenshot/Twitter/José Kusunoki

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