Als erster Discounter: Das wird bei Netto bald anders!

SB-Kassen kennen wir bislang nur von Ikea, Edeka (Foto) und Co.. Jetzt will auch Netto den Versuch starten.
SB-Kassen kennen wir bislang nur von Ikea, Edeka (Foto) und Co.. Jetzt will auch Netto den Versuch starten.  © DPA

Regensburg - Wer kennt es nicht: Nach Feierabend noch schnell zum nächsten Discounter und die letzten Zutaten fürs abendliche Menü kaufen. Blöd nur, dass dieser Gedanke häufig auch noch Millionen anderen zu kommen scheint. Die Folge: Ewig lange Schlangen an der Kasse. Dagegen will "Netto" jetzt vorgehen.

Und laut der Discounter-Kette heißt die Lösung dafür Selbstbedienungskassen. Was wir bis jetzt vor allem von Ikea oder Kaufland oder Edeka kennen, soll nun also auch in die Discounter einziehen.

Bisher handelt es sich laut Chip um ein Pilotprojekt. SB-Kassen wurden bislang nur in einigen Filialen in größeren Städten, wie München, Hamburg oder Osnabrück aufgestellt.

"Keine Lust auf Warteschlage? Nutzen Sie unsere Express-Kassen", heißt es auf den Werbeplakaten. Aber geht's damit am Ende wirklich schneller? Für viele Kunden wirken SB-Kassen wohl immer noch etwas abschreckend. Gefühlt dauert es häufig mindestens genauso lang, an einer der Express-Kassen zu bezahlen, als bei der Kassiererin am Band.

Aber wer weiß, vielleicht gewöhnen sich doch bald alle an die Möglichkeit, die gewünschten Artikel gleich selbst abzuscannen und der Feierabend-Einkauf ist in Zukunft ratzfatz erledigt.