Falscher Polizist soll Frau sexuell belästigt haben: Jetzt steht er vor Gericht

Berlin - Am heutigen Mittwoch startet der Prozess gegen einen 42-Jährigen, der sich wegen sexueller Belästigung verantworten muss – die er als Polizist verkleidet begangen haben soll.

Der sexuelle Übergriff soll in einem Park stattgefunden haben. (Symbolbild / Bildcollage)
Der sexuelle Übergriff soll in einem Park stattgefunden haben. (Symbolbild / Bildcollage)

Doch was war genau passiert? Der 42 Jahre alte Mann soll, als Polizist verkleidet, eine Frau in einen Park gelockt und dort sexuell belästigt haben.

Als die Frau sich von dem falschen Polizisten losreißen wollte, soll er sie mit Gewalt daran gehindert haben.

Doch damit nicht genug! Neben der sexuellen Nötigung ist der Mann auch wegen Diebstahl und Körperverletzung angeklagt.

Insgesamt sind sechs Verhandlungstage im Amtsgericht Tiergarten geplant.

Update, 15.15 Uhr

Ein knappes halbes Jahr nach dem Angriff hat der Mann zu Beginn des Prozesses geschwiegen.

Unter dem Vorwand, ein Beamter der Kriminalpolizei zu sein, soll der Mann sein Opfer in einen Park in Berlin-Lichtenberg gelockt und die Frau dort sexuell belästigt haben. Als die 35-Jährige sich zur Wehr setzte und fliehen wollte, soll der Angeklagte ihr einen Stoß gegen den Kopf versetzt haben. Die Geschädigte sagte vor Gericht, sie habe «panische Angst» gehabt. Der Angreifer habe ihr unter anderem in die Hose gefasst, bevor sie sich losreißen konnte.

Der Berliner ist wegen mehrerer Sexualdelikte vorbestraft. Zuletzt verbüßte er bis Februar 2018 eine sechsjährige Haftstrafe. Derzeit sitzt der Mann in Untersuchungshaft.

Der Prozess findet im Amtsgericht Tiergarten statt. (Symbolbild)
Der Prozess findet im Amtsgericht Tiergarten statt. (Symbolbild)  ©  Florian Schuh/dpa

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