Als Polizisten in dieses Paketauto schauen, trauen sie ihren Augen kaum

Gießen - Irgendwann hat man alles gesehen, so sagt es zumindest der Volksmund. Doch die Beamten der Polizei in Gießen wurden am Dienstag einmal mehr eines Besseren belehrt.

Der Transporter war bis auf den Beifahrersitz vollgeladen mit Paketen.
Der Transporter war bis auf den Beifahrersitz vollgeladen mit Paketen.  © Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Gieße

Wie ein Sprecher der zuständigen Behörde am Mittwoch mitteilte, kam es in der hessischen Metropole rund um die Grünberger Straße zu einer großangelegten Polizeikontrolle.

Hauptsächlich hatten die Ermittler, die von der Bereitschaftspolizei aus Lich unterstützt wurden, ihr Hauptaugenmerk auf Handynutzer und Gurtmuffel am Steuer gelegt. Bei den insgesamt 32 kontrollierten Autos und den 15 gestoppten Lkw deckten sie 13 solcher Vergehen auf.

Darüber hinaus wurden in einigen Fällen die Beleuchtungen sowie die Bereifungen der angehaltenen Verkehrsteilnehmer bemängelt. Doch ein Fall schlug dem sprichwörtlichen Fass den Boden aus.

Im Rahmen der zwischen 8 und 14.30 Uhr veranstalteten Kontrollaktion stoppten die Beamten einen Transporter eines Paketdienstes. Der Fahrer hatte nicht nur den Stauraum seines Wagens bis unters Dach vollgeladen, sondern nutzte auch noch den Beifahrersitz als weitere Ladefläche.

Er musste ein zweites Fahrzeug anfordern, auf welches ein Teil der Pakete umgeladen werden musste. Erst danach ging die Fahrt für ihn weiter.

Titelfoto: Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Gieße

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