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Also doch! Sachsens Jäger wollen Wölfe schießen

Dresden - Jetzt ist den Waidmännern der grüne Kragen geplatzt. Schluss mit der Schonzeit für Wölfe, forderte der Deutsche Jagdverband (DJV) zum Abschluss des Bundesjägertages in Radebeul. Isegrimm soll wieder vor die Flinte genommen werden dürfen. Sächsische Jäger haben das schon lange auf der Wunschliste.
Schluss mit der Schonzeit für Wölfe, forderte der Deutsche Jagdverband (DJV) zum Abschluss des Bundesjägertages in Radebeul.
Schluss mit der Schonzeit für Wölfe, forderte der Deutsche Jagdverband (DJV) zum Abschluss des Bundesjägertages in Radebeul.

Von Torsten Hilscher

Dresden - Jetzt ist den Waidmännern der grüne Kragen geplatzt: Schluss mit der Schonzeit für Wölfe, forderte der Deutsche Jagdverband (DJV) zum Abschluss des Bundesjägertages in Radebeul. Isegrim soll wieder vor die Flinte genommen werden dürfen. Sächsische Jäger haben das schon lange auf der Wunschliste.

Der Status des Wolfes in Deutschland müsse von „streng geschützt“ auf „weniger geschützt“ gesetzt werde, sagt Torsten Reinwald, Vize des Jagdverbandes. Schließlich gebe es zunehmend „Problemwölfe“.

Selbst „auffällige“ Rudel drohten. „Das Töten von Wölfen darf kein Tabu mehr sein.“ Pro Jahr nehme die Wolfspopulation in Deutschland um 40 Prozent zu. Diese Dynamik habe die Politik schlicht unterschätzt. Es gebe noch nicht mal ein einheitliches Warnsystem zwischen den Bundesländern, geschweige denn mit dem Ausland. Wölfe aber würden keine Grenzen kennen, sagt DJV-Präside Gert Dittrich.

Es gelte, ein Wolfsmonitoring aufzubauen, das über Polen, das Baltikum und weiter reiche. Reinwald ergänzt: „Wölfe kommen inzwischen sogar aus Frankreich und Dänemark.“ Ganze Weidetierherden seien bedroht, die Heide- oder Deichflächen kurz halten.

Der Lausitzer Kameramann Sebastian Koerner aus dem sächsischen Spreewitz (Kreis Bautzen) bei seiner Arbeit mit der Filmkamera in einem Kiefernwald
Der Lausitzer Kameramann Sebastian Koerner aus dem sächsischen Spreewitz (Kreis Bautzen) bei seiner Arbeit mit der Filmkamera in einem Kiefernwald

Sebastian Koerner vom Lausitzer Wolfsbüro ärgert die Schuss-Forderung. Er spricht von „bewusster Irreführung der Öffentlichkeit“ und „Begriffsstutzigkeit“.

Denn die Möglichkeit des Abschusses stünde schon seit 2009 im „Managementplan Wolf“ der sächsischen Regierung: „Danach dürfen Wölfe mit problematischem Verhalten, wenn Vergrämung nichts bringt, als letztes Mittel geschossen werden.“ Das sei aber weder in Sachsen noch irgendwo in Deutschland seit der Wiederansiedlung des Wolfes nötig gewesen.

Insofern könne er die Forderung nach einem Aufweichen des Schutzstatus’ nicht nachvollziehen: „Die sächsischen Wölfe verhalten sich wunderbar.“

Der Kommentar

Es ist zum Heulen! Der Deutsche Jagdverband (DJV) will wieder Wölfe schießen dürfen. Dafür soll sich die deutsche Politik bei der EU verwenden, bedeutet ein Aufruf aus Radebeul. Dort tagten die Jäger jetzt. Natürlich steht es nicht vorn im Papier. Erst zwischen Jägerlatein findet sich „Als letztes Mittel darf das Töten verhaltensauffälliger Tiere aus Gründen der öffentlichen Sicherheit nicht tabuisiert werden“.

Aber wer nachbohrt, bekommt den Sinn ungefiltert: Der Lobbyverband will den Wolf nicht mehr als „streng geschützt“ eingestuft wissen, sondern nur noch als „weniger geschützt“. Und da wird’s heikel. Denn laut Wolfsbüro Lausitz dürfen Wölfe schon immer geschossen werden, wenn Gefahr im Verzug ist oder ein Tier auffällig wurde. Nun aber droht ein Dammbruch.

Es könnte ein neues-altes Jagdtier etabliert werden - trickreich, wie uns Tierfilmer Sebastian Koerner an einem Textauszug der Jäger beweist. Die fordern: „Die Verantwortlichen von Bund und Ländern fordert der DJV auf, sich schon jetzt damit auseinanderzusetzen, wie die zunehmende Wolfspopulation künftig auf einem stabilen, den Lebensraumbedingungen angepassten Niveau gehalten werden kann.“

Übersetzt heißt das: Schießen! Denn Koerner weiß: „Wer das fordert, offenbart eine eklatante Unkenntnis der Ökologie des Wolfes. Deren Anzahl wird nämlich vor allem vom Angebot an Beutetieren bestimmt und so an die Lebensraumbedingungen angepasst. Und den Rehen, Hirschen und Wildschweinen geht es in Deutschland sehr gut.“

Fotos: dpa

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