Große Sorge: Sterben jetzt auch noch die Alsterschwäne?

Hamburg - Die Hamburger lieben ihre Alsterschwäne: Sie werden seit Jahrhunderten verehrt und gelten als Symbol für die Freiheit und Unabhängigkeit der Hansestadt.

Die Feuerwehr rettet einen entkräfteten Schwan aus der Alster.
Die Feuerwehr rettet einen entkräfteten Schwan aus der Alster.  © Sebastian Peters

Nach einer Verordnung des Senats aus dem Jahr 1664 war es nicht nur verboten, die Schwäne zu töten, sondern auch, sie zu beleidigen.

Jetzt scheinen die Tiere in großer Gefahr zu sein: Am Freitagabend musste die Feuerwehr mit einem Kleinboot ausrücken, um am Alsterufer einen bereits verstorbenen Schwan zu bergen.

Nur wenige Minuten später fanden Einsatzkräfte einen zweiten Schwan, der völlig entkräftet im Wasser schwamm.

Die genaue Ursache für das Leiden der Tiere ist derzeit noch unklar. Es gibt allerdings eine Vermutung: Denn wie der NDR berichtet, steige durch die anhaltende Hitze auch für Wasservögel die Gefahr, sich mit Bakterien zu vergiften.

Die Umweltbehörde sorge sich daher auch um die Alsterschwäne, da auch sie mit den Veränderungen in Wasser und Luft zu kämpfen hätten.

In Hamburg herrscht aktuell bereits ein großes Fischsterben (TAG24 berichtete). Durch die Erwärmung des Wassers in Alster und Elbe verringert sich der Sauerstoffgehalt, der für die Tiere überlebenswichtig ist.

Die Behörde musste in den vergangenen Tagen schon mehrere Tonnen toten Fisch aus den Gewässern der Hansestadt holen.

Titelfoto: Sebastian Peters


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