Von zwei Männern missbraucht: Mädchen erlebt im eigenen Haus Höllenqualen

Das kleine Mädchen muss unheimliche Schmerzen in dem Haus erfahren haben. (Symbolbild)
Das kleine Mädchen muss unheimliche Schmerzen in dem Haus erfahren haben. (Symbolbild)  © 123RF

Paderborn - Ein unglaubliches Szenario muss sich in einem Altenbekener Doppelhaus (Kreis Paderborn) abgespielt haben. Nachdem bereits einer der Bewohner wegen jahrelangen Kindermissbrauchs verurteilt wurde, wurde nun ein zweiter Bewohner des Hauses wegen denselben Anschuldigung verknackt.

"Wir sind fassungslos, was sich in diesem Haus abgespielt hat", musste der Vorsitzende der Jugendschutzkammer des Landgerichts Eric Schülke zugeben, so die Neue Westfälische.

Anfang Januar wurde ein 47-jähriger Mann vom Landgericht zu über sieben Jahren Haft verurteilt, weil er sich über Jahre an seiner Stieftochter sowie an der Tochter und dem Sohn einer Bekannten verging (TAG24 berichtete).

Nun stand ein zweiter Bewohner des Hauses vor Gericht, weil er seine elfjährige Stieftochter missbraucht hat. Die Stieftochter sagte aus, dass sie von beiden Männern vergewaltigt worden sei.

Zunächst schwieg das Mädchen, aus Angst, erneut "einen Vater zu verlieren", so hieß es weiter. In einem Chat sprach das Opfer über ihr Leid und im Anschluss mit der Polizei sowie vor Gericht.

Der Angeklagte schwieg vor Gericht! Nicht nur, dass das Mädchen die schrecklichen Übergriffe verarbeiten muss, beschuldigte ihre eigene Mutter sie im Zeugenstand als Lügnerin.

Das Gericht hingegen glaubte dem Opfer. Deshalb wurde der Stiefvater wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu drei Jahren und vier Monaten verurteilt.

Titelfoto: 123RF


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