Hier fliegen alte Granaten in die Luft!

Altenberg - Ein mächtiger Knall hallte am Donnerstag durch den Forst bei Altenberg. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ließ es krachen und sprengte Dutzende Granaten und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg.

Nach dem großen Knall zeigt Sprengmeister Thomas Zowalla (42) die letzten Überreste der Munition.
Nach dem großen Knall zeigt Sprengmeister Thomas Zowalla (42) die letzten Überreste der Munition.  © Eric Münch

In der Nachkriegszeit befand sich bei Altenberg ein Sprenggelände.

Heute dient das Areal als Räumstelle für in dem Gebiet gefundene Kampfmittel. Denn die sind auch nach über 70 Jahren noch gefährlich.

"Die Sprengung war unvermeidbar, weil diese nicht mehr transportfähig waren", sagt Jürgen Scherf (59) vom zuständigen Polizeiverwaltungsamt.

33 Panzergranaten (Kaliber 8,8), vier Panzerminen und eine Schützenmine wurden am Mittag erfolgreich gesprengt.

Das war übrigens nur ein kleiner Teil der gefundenen Weltkriegsüberreste: "Der weitaus größte Teil wird in die Zerlege-Einrichtung nach Zeithain abtransportiert", so Scherf.

"Dort werden die Kampfmittel nach modernstem Standard fach- und umweltgerecht entsorgt.

Für die Sprengung wurde das Waldstück bei Altenberg großflächig abgesperrt.
Für die Sprengung wurde das Waldstück bei Altenberg großflächig abgesperrt.  © Eric Münch

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