Leipziger Stadträtin will Oberbürgermeisterin werden

Die Leipziger SPD-Stadträtin Katharina Schenk will ins Altenburger Rathaus einziehen. (Archivbild)
Die Leipziger SPD-Stadträtin Katharina Schenk will ins Altenburger Rathaus einziehen. (Archivbild)  © DPA, SPD-Fraktion Leipzig

Altenburg/Leipzig - Die Leipziger SPD-Stadträtin Katharina Schenk (29) kehrt der Messestadt den Rücken. Sie wagt den nächsten Karriereschritt in der Provinz. Im kommenden Jahr tritt Schenk für die SPD bei der Oberbürgermeisterwahl in Altenburg an.

Die 29-Jährige will Nachfolgerin des amtierenden Oberbürgermeisters Michael Wolf (55, SPD) werden. Dieser hat das Amt seit 2000 inne und kündigte an, zur OB-Wahl im April 2018 nicht mehr anzutreten.

"Ich wurde im Zuge der Suche nach einem Nachfolger gefragt, ob ich mir eine Kandidatur vorstellen könne", erklärt Schenk.

Sie arbeitet seit Oktober als persönliche Referentin des Oberbürgermeisters von Altenburg. Jetzt soll sie den Generationswechsel im Rathaus verkörpern.

Im Wahlkampf will die Noch-Leipzigerin mit ihrer kommunalpolitischen Erfahrung und ihrem guten Draht zur Messestadt punkten. "Altenburg und Leipzig pflegen bereits jetzt enge Beziehungen. Sicher kann ich dazu beitragen, diese künftig an der ein oder anderen Stelle noch zu intensivieren", so Schenk.

Die Leipziger SPD-Ratsfraktion und die Messestadt will Schenk im Februar verlassen. Derzeit bereiten sie und ihre Familie alles für den Umzug nach Altenburg vor.

Titelfoto: DPA, SPD-Fraktion Leipzig


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