Altersarmut in der Landeshauptstadt: Das sagt Dresdens Sozialbürgermeisterin dazu

Dresden - Jedem vierten Beschäftigten in Dresden droht die Altersarmut. Nach dem alarmierenden Bericht der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) über Mini-Renten und "Alters-Hartz-IV" (TAG24 berichtete) äußert sich jetzt auch Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (42, Linke).

Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (42, Linke).
Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (42, Linke).  © Holm Helis

79.000 Arbeitnehmer in Dresden werden weniger als monatlich 748 Euro Rente erhalten, befürchtet die NGG.

"Ich begrüße den Vorstoß der Gewerkschaft. Zum würdevollen Leben im Alter gehört unbedingt eine anständige Rente. Sie sollte sich am Lebensstandard orientieren, erst recht wenn man jahrzehntelang Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat", sagt die Sozialbürgermeisterin.

"Eine existenzsichernde Altersrente ist nicht irgendeine Gefälligkeit, sondern Ausdruck sozialer Gerechtigkeit."

Kaufmann kritisiert die doppelte Besteuerung der Renten und setzt außerdem auf die Gewerkschaften und deren Geschick, gute Tarifverträge auszuhandeln.

Kaufmann: "Die Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge in Form von Betriebsrenten kann dabei ein Aspekt sein."

Die Gewerkschaft NGG warnt: Jedem vierten Arbeitnehmer in Dresden droht die Altersarmut. (Symbolbild)
Die Gewerkschaft NGG warnt: Jedem vierten Arbeitnehmer in Dresden droht die Altersarmut. (Symbolbild)  © 123RF/Symbolbild

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