Er weinte panisch: Junge (2) bei Wahnsinns-Hitze in Auto eingesperrt

Alzenau - Die Polizei hat bei Aschaffenburg ein Kleinkind aus einem überhitzten Auto befreit.

Bei Ankunft der Polizei schwitzte das Kleinkind bereits stark und weinte panisch (Symbolbild).
Bei Ankunft der Polizei schwitzte das Kleinkind bereits stark und weinte panisch (Symbolbild).  © 123RF

Die 38-jährige Mutter des Jungen hatte am Freitag gegen 11 Uhr in Alzenau beim Verstauen von Einkäufen im Kofferraum den Schlüssel im Wagen gelassen und konnte das Fahrzeug dann nicht mehr öffnen, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Die Polizisten stellten fest, dass der Zweijährige aufgrund der hohen Temperatur im Wagen schon stark schwitzte und "panisch weinte", wie ein Sprecher mitteilte. Sie schlugen darauf eine Seitenscheibe ein und holten das Kind heraus. Ein Rettungsdienst kümmerte sich um den Kleinen und übergab ihn wenig später wieder der Mutter.

Eine Polizistin zog sich beim Einschlagen der Scheibe Schnittwunden zu. Warum genau sowohl Kofferraum als auch Türen des Autos bei dem Vorfall am Freitag verschlossen geblieben waren, war zunächst unklar.

Da die Frau keinen Zweitschlüssel organisieren und auch ein Automobilclub nicht helfen konnte, hatte sie die Polizei gerufen. Zum Zeitpunkt des Geschehens lag die Temperatur bei 26 Grad im Schatten.

Eine Polizisten musste die Scheibe des Wagens letztlich einschlagen (Symbolbild).
Eine Polizisten musste die Scheibe des Wagens letztlich einschlagen (Symbolbild).  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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