Gift-Köder ausgelegt: Junger Jack Russell Terrier stirbt qualvoll

Wendelsheim - Im rheinhessischen Wendelsheim bei Alzey ist ein junger Jack Russell Terrier vergiftet worden und qualvoll in einer Tierklinik verendet.

Drei Tage nachdem er das Schneckenkorn gefressen hatte, starb der Jack Russell Terrier.
Drei Tage nachdem er das Schneckenkorn gefressen hatte, starb der Jack Russell Terrier.  © Bild-Montage: Polizeiinspektion Alzey, 123rf/Tatia

Wie die Polizei in Alzey mitteilte, hätten Unbekannte Mitte Oktober in der Nähe des Ortes Wendelsheim Schneckenkorn ausgelegt.

Davon hatte der einjährige Hund offenbar etwas zu sich genommen, als er mit seinem Frauchen am 16. Oktober einen Spaziergang unternahm.

Der Hundebesitzerin war dies zunächst nicht aufgefallen. Allerdings bemerkte sie nach dem Spaziergang, dass es ihrem Hund nicht gut ging.

Sie brachte den Jack Russell Terrier schließlich in eine Tierklinik. Trotz stationärer Behandlung verschlechterte sich der Zustand des Hundes zusehends. Nur drei Tage später verstarb der Hund an einer schweren Vergiftung.

Ein durch die Hundebesitzerin in Auftrag gegeben Gutachten belegt nun die Vergiftung durch das sogenannte Schneckenkorn.

Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurden nun eingeleitet. Hinweise nimmt die Polizei in Alzey unter der Telefonnummer 06731911100 entgegen.

Die Gift-Köder wurden in der Nähe de Ortes Wendelsheim ausgelegt.
Die Gift-Köder wurden in der Nähe de Ortes Wendelsheim ausgelegt.  © Screenshot Google Maps

Titelfoto: Bild-Montage: Polizeiinspektion Alzey, 123rf/Tatia

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