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MOPO-Reporter berichten von "ihrem" Mauerfall

Dresden - Es gibt Tage im Leben, die vergisst man nie! Man erinnert sich auch Jahre später noch genau daran, was man an diesem Tag gemacht hat. Der Mauerfall in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 war so ein Ereignis - genau vor 25 Jahren! Jeder weiß noch ganz genau, wo er damals war, was er damals machte. MOPO-Reporter erinnern sich noch einmal für euch.

Mit einem Trick zum Ku’damm

Uwe Blümel
Uwe Blümel

Die Nacht des Mauerfalls verbrachte ich in der NVA-Kaserne der Mot.-Schützen-Kompanie in Stahnsdorf (bei Potsdam).

Der Westberliner Wannsee war nur wenige Kilometer entfernt. Die Aktuelle Kamera war vorbei, der Fernseher aus.

Da stürzte der UvD (Unteroffizier vom Dienst) mit einem bis heute unvergessenen verwirrten Blick ins Zimmer:
„Die Grenze ist auf!?“

Während sich draußen alle freuten, hofften wir, dass kein Gefechtsalarm ausgelöst wird.

Der Morgen danach: Angetreten zum Frühlauf meldete sich eine Stimme aus dem letzten Glied: „Herr Unteroffizier, dürfen wir heute mal nach Westberlin abbiegen?“

Wir durften nicht! Allerdings: Am Tag darauf knabberten die Offiziere stolz an Mars-Riegeln, öffneten unbeholfen die erste Cola-Dose ihres Lebens.

Gestern noch der verpönte Snack des Klassenfeinds, wurde ein Mars zum allgemeinen Objekt der Begierde.

Wir niederen Dienstgrade mussten uns erst unter einem Vorwand („eine geplante Reise nach Polen“) den abgegebenen Personalausweis organisieren, um ein paar Tage später auch über den Ku’ damm schlendern zu können.

Denn mit dem Wehrdienstausweis kam man nicht über die Grenze nach Westberlin.

Dank Narkose alles verpennt

Pia Lucchesi
Pia Lucchesi

Den heißen Herbst ‘89 erlebte ich in Ost-Berlin. Ich ging damals auf die Sportschule des TSC Berlin und wohnte im Internat in Friedrichshain.

Am 7. November hatte ich mir im Training das Knie verdreht und kam ins Krankenhaus Berlin-Pankow zur OP.

Mein Krankenbett stand Luftlinie ein paar Hundert Meter von der Grenze entfernt. Trotzdem bekam ich vom Mauerfall nichts mit - die Schmerzmittel!

In der Frühe erzählte mir die Nachtschwester, dass die Grenze offen ist und alle nach Westberlin fahren dürfen. Ich hielt es für einen Traum und schlief weiter.

Am Vormittag war dann Aufruhr auf der Station. Schwestern erzählten euphorisch von den Partys der letzten Nacht an den Grenzübergängen und Ausflügen auf den Ku’damm.

Fast alle Patienten, die mit Krücken halbwegs laufen konnten, schmiedeten „Fluchtpläne“ - zum Entsetzen des Chefarztes.

Ich war ans Bett „gefesselt“, hörte den ganzen Tag RIAS. Mein in Watte gepackter Geist brauchte bis zum Abend, um zu begreifen, was passiert war ...

Der Bär vom Checkpoint Charlie

Matthias Bothe
Matthias Bothe

Gegen ein Uhr nachts entspannte sich endlich die Atmosphäre bei der (West-)Berliner Tageszeitung BZ - damals mein Brötchengeber.

Unsere Arbeit war getan, und mittlerweile hatten wir uns an den Gestank der Trabi- Abgase gewöhnt, die durch die Klimaanlage ins Großraumbüro waberten.

Nur Stunden zuvor, nach Günter Schabowskis später legendären Pressekonferenz, waren alle Dämme gebrochen.

In jener Nacht zogen für ein paar Stunden sogar die Bewacher des Ausländerübergangs Checkpoint Charlie ab, der nur ein paar Meter von unserem Verlagsgebäude entfernt lag.

Ich nutzte die Chance, um gegen 2 Uhr früh in den Ostteil zu gehen - ohne Pass.

Tausende kamen mir entgegen, darunter ein Braunbär! Um den Hals trug er ein Schild: „Ich bin ein Bär und komme aus der DDR“.

Sein Herrchen hielt ihn an der Leine, rief fröhlich in die Menge: „Macht mal Platz für den Staatszirkus, nachher müssen wir wieder trainieren ...“

Als ich zurückkehrte, hielten am Checkpoint schon Hunderte unsere druckfrische Zeitung in der Hand. Die Schlagzeile hieß: „Berlin ist wieder Berlin!“

Erst da wurde mir klar, dass in den Straßen der Stadt gerade Geschichte geschrieben worden war.

Pflichtgefühl und Rotkäppchenduft

Jan Berger
Jan Berger

Die Pressekonferenz mit Schabowski hatte ich live auf meinem Junost-Fernseher geschaut.

Mit einer Freundin verfolgte ich heulend das weitere Geschehen vor der Glotze - die Glücksgefühle und die Befürchtungen ersäuften wir in „Rosenthaler Kadarka“.

Sofort nach Berlin aufzubrechen kam gar nicht infrage. Schließlich hatte ich als frisch examinierter Krankenpfleger am nächsten Morgen Frühschicht in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Als ich da gegen sechs die Nachtschwester ablöste, war ich der Einzige auf der Station - von meinen Kollegen keine Spur ...

Die trudelten ab um acht so nach und nach ein. Natürlich waren sie alle auf dem Ku’damm.

Als ich all ihre Erzählungen hörte, wurde mir bewusst, dass ich die wohl geilste Party meines Lebens pflichtbewusst verpennt hatte.

An Arbeit war an diesem Tag freilich nicht zu denken. Aus dem Schwesternzimmer waberte der Geruch von Rotkäppchen und Goldkrone ...

Überstunden im Fotoatelier

Kerstin Einhorn
Kerstin Einhorn

1989 arbeitete ich als Fotografin in einem Fotostudio in der Leipziger Innenstadt.

Wir haben vor allem Familienbilder und Hochzeitsfotos gemacht. Am 9. November sah ich im Fernsehen die Bilder vom Mauerfall.

Als ich am nächsten Tag mit dem Mifa-Rad auf Arbeit fuhr, sah ich schon von Weitem eine lange Schlange vorm Fotoatelier.

Es waren wohl 25 Leute, die bereits vor der Öffnung um 9 Uhr am Eingang warteten. Schlangen kannte ich sonst eher vom Konsum, wenn es Orangen gab.

Alle wollten Passbilder, um den blauen DDR-Reisepass beantragen zu können. Es musste sich herumgesprochen haben, dass die bei uns in nur einer Stunde zu bekommen waren.

Normalerweise dauerte es bis zu drei Tage. Unser Studio hatte eine Methode entwickelt, Passbilder wie Polaroid-Fotos anzufertigen.

Dabei wurden schon vom noch feuchten Film Abzüge gemacht. Der Ansturm hielt bis zum Wochenende an. Wir fotografierten und entwickelten jeden Tag an die 150 Passbilder ...

Große, kleine Welt

Markus Griese
Markus Griese

Enge und Piefigkeit hatten mich schon lange genervt - im Westen, wohlgemerkt!

Aufgewachsen am Rande des Sauerlands, im muffigen Dreiklang aus Kirche, Korn und Schützenfest, stopfte ich im Sommer ‘88 das Nötigste in meinen Rucksack und machte los.

Raus in die Welt. Das Startkapital im Brustbeutel hatte ich mir in Doppelschichten mühsam verdient. Beim Jobben in Kalifornien und Sydney kam frisches Geld dazu - und wurde in billigeren Ländern wieder gnadenlos verprasst.

Die große Freiheit! Erst im Herbst ‘89 war der Spaß vorbei: Der Ernst des Lebens, dieser olle Spielverderber, gab einfach keine Ruhe.

Derweil lief im Osten das Fass über. Natürlich habe ich alle verstanden, die endlich reisen wollten. Die Bilder der erstürmten Mauer - Gänsehaut pur!

Ausgerechnet an diesem Tag waren meine Eltern, sonst eher Reisemuffel vor dem Herrn, zum ersten Mal in ihrem Leben in Berlin.

Im glücklichsten Tollhaus der Welt. Und ich? Hockte im Sauerland und musste die Weltgeschichte per Glotze aufsaugen.

Wie gerne hätte ich getauscht. In diesem Moment war Deutschland einfach spannender als die vermeintlich ach so große Welt.

Fotos: privat

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