Schwere Explosionen in Istanbul: Mindestens 13 Tote

TOP
Update

Unzensiert! Woher kommt das neue Profil von Bastian Yotta?

NEU

Mieter blockiert Wohnung und droht Feuerwehrleute zu erschiessen

NEU

Diese Dinge solltet Ihr beim Sex ausprobieren, bevor Ihr 30 seid

11.760

Du kannst nicht schlafen? Das rettet Dein Leben!

ANZEIGE
161

MOPO-Reporter berichten von "ihrem" Mauerfall

Dresden - Es gibt Tage im Leben, die vergisst man nie! Man erinnert sich auch Jahre später noch genau daran, was man an diesem Tag gemacht hat. Der Mauerfall in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 war so ein Ereignis - genau vor 25 Jahren! Jeder weiß noch ganz genau, wo er damals war, was er damals machte. MOPO-Reporter erinnern sich noch einmal für euch.

Mit einem Trick zum Ku’damm

Uwe Blümel
Uwe Blümel

Die Nacht des Mauerfalls verbrachte ich in der NVA-Kaserne der Mot.-Schützen-Kompanie in Stahnsdorf (bei Potsdam).

Der Westberliner Wannsee war nur wenige Kilometer entfernt. Die Aktuelle Kamera war vorbei, der Fernseher aus.

Da stürzte der UvD (Unteroffizier vom Dienst) mit einem bis heute unvergessenen verwirrten Blick ins Zimmer:
„Die Grenze ist auf!?“

Während sich draußen alle freuten, hofften wir, dass kein Gefechtsalarm ausgelöst wird.

Der Morgen danach: Angetreten zum Frühlauf meldete sich eine Stimme aus dem letzten Glied: „Herr Unteroffizier, dürfen wir heute mal nach Westberlin abbiegen?“

Wir durften nicht! Allerdings: Am Tag darauf knabberten die Offiziere stolz an Mars-Riegeln, öffneten unbeholfen die erste Cola-Dose ihres Lebens.

Gestern noch der verpönte Snack des Klassenfeinds, wurde ein Mars zum allgemeinen Objekt der Begierde.

Wir niederen Dienstgrade mussten uns erst unter einem Vorwand („eine geplante Reise nach Polen“) den abgegebenen Personalausweis organisieren, um ein paar Tage später auch über den Ku’ damm schlendern zu können.

Denn mit dem Wehrdienstausweis kam man nicht über die Grenze nach Westberlin.

Dank Narkose alles verpennt

Pia Lucchesi
Pia Lucchesi

Den heißen Herbst ‘89 erlebte ich in Ost-Berlin. Ich ging damals auf die Sportschule des TSC Berlin und wohnte im Internat in Friedrichshain.

Am 7. November hatte ich mir im Training das Knie verdreht und kam ins Krankenhaus Berlin-Pankow zur OP.

Mein Krankenbett stand Luftlinie ein paar Hundert Meter von der Grenze entfernt. Trotzdem bekam ich vom Mauerfall nichts mit - die Schmerzmittel!

In der Frühe erzählte mir die Nachtschwester, dass die Grenze offen ist und alle nach Westberlin fahren dürfen. Ich hielt es für einen Traum und schlief weiter.

Am Vormittag war dann Aufruhr auf der Station. Schwestern erzählten euphorisch von den Partys der letzten Nacht an den Grenzübergängen und Ausflügen auf den Ku’damm.

Fast alle Patienten, die mit Krücken halbwegs laufen konnten, schmiedeten „Fluchtpläne“ - zum Entsetzen des Chefarztes.

Ich war ans Bett „gefesselt“, hörte den ganzen Tag RIAS. Mein in Watte gepackter Geist brauchte bis zum Abend, um zu begreifen, was passiert war ...

Der Bär vom Checkpoint Charlie

Matthias Bothe
Matthias Bothe

Gegen ein Uhr nachts entspannte sich endlich die Atmosphäre bei der (West-)Berliner Tageszeitung BZ - damals mein Brötchengeber.

Unsere Arbeit war getan, und mittlerweile hatten wir uns an den Gestank der Trabi- Abgase gewöhnt, die durch die Klimaanlage ins Großraumbüro waberten.

Nur Stunden zuvor, nach Günter Schabowskis später legendären Pressekonferenz, waren alle Dämme gebrochen.

In jener Nacht zogen für ein paar Stunden sogar die Bewacher des Ausländerübergangs Checkpoint Charlie ab, der nur ein paar Meter von unserem Verlagsgebäude entfernt lag.

Ich nutzte die Chance, um gegen 2 Uhr früh in den Ostteil zu gehen - ohne Pass.

Tausende kamen mir entgegen, darunter ein Braunbär! Um den Hals trug er ein Schild: „Ich bin ein Bär und komme aus der DDR“.

Sein Herrchen hielt ihn an der Leine, rief fröhlich in die Menge: „Macht mal Platz für den Staatszirkus, nachher müssen wir wieder trainieren ...“

Als ich zurückkehrte, hielten am Checkpoint schon Hunderte unsere druckfrische Zeitung in der Hand. Die Schlagzeile hieß: „Berlin ist wieder Berlin!“

Erst da wurde mir klar, dass in den Straßen der Stadt gerade Geschichte geschrieben worden war.

Pflichtgefühl und Rotkäppchenduft

Jan Berger
Jan Berger

Die Pressekonferenz mit Schabowski hatte ich live auf meinem Junost-Fernseher geschaut.

Mit einer Freundin verfolgte ich heulend das weitere Geschehen vor der Glotze - die Glücksgefühle und die Befürchtungen ersäuften wir in „Rosenthaler Kadarka“.

Sofort nach Berlin aufzubrechen kam gar nicht infrage. Schließlich hatte ich als frisch examinierter Krankenpfleger am nächsten Morgen Frühschicht in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Als ich da gegen sechs die Nachtschwester ablöste, war ich der Einzige auf der Station - von meinen Kollegen keine Spur ...

Die trudelten ab um acht so nach und nach ein. Natürlich waren sie alle auf dem Ku’damm.

Als ich all ihre Erzählungen hörte, wurde mir bewusst, dass ich die wohl geilste Party meines Lebens pflichtbewusst verpennt hatte.

An Arbeit war an diesem Tag freilich nicht zu denken. Aus dem Schwesternzimmer waberte der Geruch von Rotkäppchen und Goldkrone ...

Überstunden im Fotoatelier

Kerstin Einhorn
Kerstin Einhorn

1989 arbeitete ich als Fotografin in einem Fotostudio in der Leipziger Innenstadt.

Wir haben vor allem Familienbilder und Hochzeitsfotos gemacht. Am 9. November sah ich im Fernsehen die Bilder vom Mauerfall.

Als ich am nächsten Tag mit dem Mifa-Rad auf Arbeit fuhr, sah ich schon von Weitem eine lange Schlange vorm Fotoatelier.

Es waren wohl 25 Leute, die bereits vor der Öffnung um 9 Uhr am Eingang warteten. Schlangen kannte ich sonst eher vom Konsum, wenn es Orangen gab.

Alle wollten Passbilder, um den blauen DDR-Reisepass beantragen zu können. Es musste sich herumgesprochen haben, dass die bei uns in nur einer Stunde zu bekommen waren.

Normalerweise dauerte es bis zu drei Tage. Unser Studio hatte eine Methode entwickelt, Passbilder wie Polaroid-Fotos anzufertigen.

Dabei wurden schon vom noch feuchten Film Abzüge gemacht. Der Ansturm hielt bis zum Wochenende an. Wir fotografierten und entwickelten jeden Tag an die 150 Passbilder ...

Große, kleine Welt

Markus Griese
Markus Griese

Enge und Piefigkeit hatten mich schon lange genervt - im Westen, wohlgemerkt!

Aufgewachsen am Rande des Sauerlands, im muffigen Dreiklang aus Kirche, Korn und Schützenfest, stopfte ich im Sommer ‘88 das Nötigste in meinen Rucksack und machte los.

Raus in die Welt. Das Startkapital im Brustbeutel hatte ich mir in Doppelschichten mühsam verdient. Beim Jobben in Kalifornien und Sydney kam frisches Geld dazu - und wurde in billigeren Ländern wieder gnadenlos verprasst.

Die große Freiheit! Erst im Herbst ‘89 war der Spaß vorbei: Der Ernst des Lebens, dieser olle Spielverderber, gab einfach keine Ruhe.

Derweil lief im Osten das Fass über. Natürlich habe ich alle verstanden, die endlich reisen wollten. Die Bilder der erstürmten Mauer - Gänsehaut pur!

Ausgerechnet an diesem Tag waren meine Eltern, sonst eher Reisemuffel vor dem Herrn, zum ersten Mal in ihrem Leben in Berlin.

Im glücklichsten Tollhaus der Welt. Und ich? Hockte im Sauerland und musste die Weltgeschichte per Glotze aufsaugen.

Wie gerne hätte ich getauscht. In diesem Moment war Deutschland einfach spannender als die vermeintlich ach so große Welt.

Fotos: privat

Leipziger Rentner sucht seit Tagen sein Auto

2.530

Rührend, wie sich Mollie von ihrem Herrchen verabschieden darf

7.333

Die Träume und Wünsche dieser Kinder rühren zu Tränen

1.183

Ausgerechnet! RB Leipzig verliert beim Tabellenletzten

2.340

Fünf Frauen vergewaltigen Mitbewohnerin mit Gurke

16.630

Ennesto nimmt Sarah in Schutz: "Wenn eine Frau fremdgeht, ist der Mann schuld"

3.740

Blitz-Alarm! Thüringen hat unzählige neue Blitzanlagen

294

Tragischer Tod bei starker Explosion im Wohnhaus

3.229

Biathlet Rösch bricht wegen totem Trainer in Tränen aus

9.073

Drama-Jahr bei GZSZ: Das sind die drei krassesten Aufreger 2016

2.307

Not-OP nach doppeltem Herzinfarkt! Große Sorge um Al Bano

1.908

Häftling hustet und zuckt bei Hinrichtung 13 Minuten lang

3.982

UPS-Fahrer rettet Leben einer misshandelten Frau

5.129

Paar hat Sex am Freiheitsdenkmal und wird erwischt

11.799

Schock: Mutter findet sich in Kinderspiel wieder

2.124

Das passiert mit einer Spinne, wenn ihr sie einsaugt

8.040

Künast stellt Strafanzeige wegen Falschnachricht

2.131

Terrorgefahr: Deutschland will Grenzkontrollen erneut verlängern

2.628

Vergewaltiger heiratet Opfer und entgeht Hinrichtung

5.447

Alles gelogen? Das sagt Sarahs Affäre zur Trennungsshow

19.174

Kommt dieser Trinkgeld-Trick direkt aus der Hölle?

4.558

Schießt Hasenhüttl seinen Ex-Verein noch tiefer in die Krise?

1.287

Dieses Ding ist in den USA überall ausverkauft und keiner weiß so richtig was es ist

5.971

Tierschützer findet Hund von zwei Pfeilen durchbohrt auf der Straße

4.203

Uli Hoeneß hat im Knast 5500 Briefe bekommen: Was stand drin?

1.239

Vater entdeckt DAS bei Schoko-Weihnachtsmann

10.644

Teenie-Hausparty außer Kontrolle! 80 ungebetene Gäste und Polizei

8.401

Lehrerin verführt 16-jährigen Schüler mit Bier und Nacktfotos

12.295

Tanks explodiert: Tote und Verletzte bei schwerem Zugunglück

3.769

Eltern sammeln Spenden für kranke Tochter und verprassen das Geld

6.108

Model lässt sich nackt fotografieren - von ihren Eltern

9.851

Begründet? Viele Deutsche fürchten Identitätsklau im Internet

596

Nach Scheidung von Cathy: Hat "Mörtel" etwa schon eine Neue?

2.181

Wurden Kinder in sächsischer Kita geschlagen und zum Essen gezwungen?

15.651

Warum fährt dieses Kinderkarussell mit Nazi-Kennzeichen?

8.723

Hot! So tief lässt Verona auf Instagram blicken

8.142

Neue Studie! So viel Sex macht wirklich glücklich

9.011

Falsche Terror-Opfer erschleichen sich 60.000 Euro

3.109

Deshalb ist sie so dürr! Gigi Hadid schwer krank

6.106

Wie Jurassic Park: Forscher entdecken Dinoschwanz in Bernstein

3.153

50 Millionen Follower: Erfolgreichster YouTuber löscht seinen Kanal

5.426
Update

Dieser DJ aus Bückeburg ist für einen Grammy nominiert

327

Mit vielen Frauen Sex? Das kann für Männer echt gefährlich werden!

12.315