Brandanschläge auf Lieferwägen: Amazon weiter im Fadenkreuz!

Berlin - Mehrere Transporter des Onlineversandhändlers Amazon haben in den Stadtteilen Gesundbrunnen und Karlshorst gebrannt.

An mehreren Orten in Berlin wurden Autos in Brand gesteckt.
An mehreren Orten in Berlin wurden Autos in Brand gesteckt.  © DPA

Freitagmorgen kurz nach 2.00 Uhr habe ein Zeuge Flammen in einem Lieferwagen in der Wallensteinstraße in Berlin-Karlshorst bemerkt, teilte die Polizei am Freitag mit.

Diese griffen auch auf einen zweiten Lieferwagen über. Gegen 2.30 Uhr habe dann eine Zeugin Flammen in einem Transporter in der Eulerstraße im Stadtteil Gesundbrunnen gesehen, hieß es weiter.

Die Feuerwehr konnte alle Brände löschen. Beide Zeugen hatten den Angaben zufolge nicht gesehen, was die Brände ausgelöst hatte. Da es sich um eine politisch motivierte Tat handeln könnte, ermittelt der Staatsschutz.

Erst am Donnerstagmorgen attackierten mindestens drei Vermummte gegen 3.00 Uhr das Amazon-Büro in der Krausenstraße im Bezirk Mitte.

Sie versperrten die Eingangstür von außen, so dass der Wachschutz nicht aus dem Gebäude kommen konnte. Dann warfen sie Scheiben mit Steinen ein und beschmierten die Fassade mit Farbe. Amazon hatte dort vor wenigen Jahren ein Entwicklungszentrum errichtet.

Ein Lieferwagen in der Wallensteinstraße brannte völlig aus.
Ein Lieferwagen in der Wallensteinstraße brannte völlig aus.  © DPA

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