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Amazon stellt 1400 Mitarbeiter fürs Weihnachts-Geschäft ein

Leipzig - Amazon macht mehr als ein Drittel seines Jahresumsatzes zu Weihnachten. In seinem Leipziger Logistikzentrum läuft die „5. Jahreszeit“ bereits auf Hochtouren. Rund 1400 Weihnachts-Aushilfen werden eingestellt.
Kilometerlange Bänder, zigtausende Kisten - die Wareneingangshalle von Amazon Leipzig.
Kilometerlange Bänder, zigtausende Kisten - die Wareneingangshalle von Amazon Leipzig.

Von Alexander Bischoff

Leipzig - Noch sind es viereinhalb Wochen bis zum Fest der Feste. Für Amazon ist es das Geschäft der Geschäfte - mehr als ein Drittel seines Jahresumsatzes macht der Internetriese zu Weihnachten.

In seinem Leipziger Logistikzentrum läuft die „5. Jahreszeit“ bereits auf Hochtouren. Rund 1400 Weihnachts-Aushilfen unterstützen dieses Jahr die Kernbelegschaft.

Amazon Leipzig - das ist eine Stadt in der Stadt. So groß wie elf Fußballfelder, gesäumt von vierstöckigen Hochregalschluchten, durchzogen von kilometerlangen Transportbändern.

Und zwischendrin wuseln wie ein Schwarm Arbeitsbienen Tausende Menschen.

Zu den 2000 Mitarbeitern der Stammbelegschaft gesellen sich derzeit noch 1400 Weihnachts-Aushilfen. „Sie verdienen bei uns den gleichen Basislohn wie die Festangestellten“, sagt Leipzigs Amazon-Chef Dietmar Jüngling (54).

Dietmar Jüngling (54) ist der Chef der Leipziger Amazon-City.
Dietmar Jüngling (54) ist der Chef der Leipziger Amazon-City.

Der liegt beim Einsteiger bei 10 Euro pro Stunde. Ab dem dritten Jahr wird 11,61 Euro gezahlt.

Amazon ist zugleich Leipzigs größte Multikulti-Firma: „Menschen aus 44 Nationen arbeiten bei uns“, berichtet Jüngling stolz.

Einer von ihnen ist Ahmed Al-Thoubhani (24), der als Stauer neue Ware in die Regale einordnet. „Ich finanziere mir so mein Studium“, sagt der Medizinstudent aus dem Jemen.

In den Hallen hängen Monitore mit den Tageszielen. Allein gestern mussten 144.000 Produkte einsortiert, 71.800 versendet werden.

Je näher das Fest rückt, desto höher steigen die Quoten. Bis zu 4,6 Millionen Bestellungen täglich hat Amazon.de in der Vorweihnachtszeit - das sind 53 Produkte pro Sekunde.

Für Prime-Kunden in Dresden und Leipzig bietet das Unternehmen jetzt auch Tageszustellungen an. Jüngling: „Was bis Mittag bestellt wird, ist abends geliefert.“

Streik im Weihnachtsgeschäft

Die Gewerkschaft ver.di hat am Donnerstag die Beschäftigten bei Amazon in Leipzig zum Streik aufgerufen. Nach Gewerkschaftsangaben beteiligten sich 250 Mitarbeiter, Amazon selbst sprach von 160 Streikenden.

ver.di kämpft für einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzelhandels. Amazon sieht sich hingegen als Logistiker und lehnt Verhandlungen ab. Bis Weihnachten kündigte ver.di weitere Ausstände an. Der Arbeitskampf habe keine Auswirkungen aufs Geschäft, teilte Amazon mit.

Meine Meinung: Immer schneller

Von Alexander Bischoff

Bis Mittag bestellt, am Abend geliefert: Das bietet Amazon seinen Kunden pünktlich zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts. Selbstverständlich werden die Geschenke auf Wunsch noch schnell schön eingepackt, die passende Grußkarte beigelegt.

Und Media-Saturn kontert mit noch schnellerer Blitz-Lieferung. Schon 30 Minuten bis maximal drei Stunden nach der Bestellung will die Metro-Tochter die Ware beim Online-Kunden ausliefern.
Atemberaubend. Schwindelerregend. Ausgerechnet zur Weihnachtszeit - eigentlich die Zeit der Besinnlichkeit - scheint sich unsere (Konsum-)Welt immer schneller zu drehen.

Mag ja sein, dass die „Generation Smartphone“ das alles ganz toll findet. Mir ist das viel zu hektisch, viel zu unpersönlich, viel zu entemotionalisiert.

Vorweihnachtszeit - war das nicht auch mal die Zeit der Sinne? Über Weihnachtsmärkte und durch Läden schlendern - dabei riechen, fühlen, betrachten, kosten. Dinge entdecken, ohne dass grelle Werbebanner uns darauf stoßen. Geschenke selbst einpacken - liebevoll, vielleicht mit etwas Selbstgebasteltem dekoriert.

Wie trostlos dagegen ist doch diese hyperschnelle Bestellerei. Meist sitzt man allein vor Laptop, Tablet oder Smartphone, es riecht immer irgendwie nach „China“ und nach dem finalen Klick ist die (Vor-)Freude auch meist schon vorbei. Und wenn man Pech hat, findet sich am Abend statt des Pakets doch wieder nur der Klebezettel des Paketdienstes am Briefkastem...

Nein, zu Weihnachten bin ich bekennender Oldschool-Shopper! Denn nicht alles, was logistisch machbar ist, ist auch sinnvoll.

Ahmed Al-Thoubhani (24) aus dem Jemen finanziert mit dem Job als Weihnachtsaushilfe sein Medizin-Studium.
Ahmed Al-Thoubhani (24) aus dem Jemen finanziert mit dem Job als Weihnachtsaushilfe sein Medizin-Studium.
Katrin Stein (43) ist eine der „Verpackungskünstlerinnen“ im Leipziger Logistikzentrum.
Katrin Stein (43) ist eine der „Verpackungskünstlerinnen“ im Leipziger Logistikzentrum.

Fotos: Ralf Seegers (5)

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