Mann fliegt mit selbstgebauter Rakete 570 Meter hoch: Sein Grund ist völlig absurd

Los Angeles - Mit einer selbstgebastelten Rakete hat sich ein US-Amerikaner gut einen halben Kilometer hoch in die Luft geschossen.

Es sah hochprofessionell aus.
Es sah hochprofessionell aus.  © Matt Hartman/Matt Hartman/AP/dpa

Der Grund für seine merkwürdige Aktion ist umso absurder: Er will so mit eigenen Augen sehen, ob die Erde wirklich rund ist. Genau daran zweifelt er als prominenter Verfechter der Theorie, dass die Erde eine Scheibe ist.

"Mad Mike" hob nach monatelangen Verzögerungen am Samstag über dem kleinen Ort Amboy in der kalifornischen Mojave-Wüste ab, wie die "Tech Times" berichtet.

An zwei Fallschirmen hängend, sei der 61-Jährige wieder auf den Boden (der Tatsachen...) zurückgekehrt. Bei vorherigen Tests hatte sich "Mad Mike" teils schwere Verletzungen zugezogen. Dieses Mal ging es Hughes nach der Landung recht gut.

Ob er seine Theorie von der flachen Erde danach bestätigt oder widerlegt sah, wurde vorerst nicht bekannt. Aber er ist ohnehin noch lange nicht am Ende seines Ziels.

Laut "Spiegel Online" will er als nächstes mit einer Kombination aus einem Ballon und einer Rakete - dem sogenannten Rockoon - so hoch fliegen, dass er die Erdkrümmung sehen kann.

"Glaube ich, dass die Erde eine Frisbee ist? Ja, das tue ich", sagt der 61-Jährige. "Weiß ich es sicher? Nein. Deshalb möchte ich Richtung Weltraum fliegen."

Und so wird man von Mad Mike wohl in Zukunft noch einiges hören.

Mad Mike endete jedoch schnell wieder am Boden - leicht verletzt.
Mad Mike endete jedoch schnell wieder am Boden - leicht verletzt.  © Matt Hartman/Matt Hartman/AP/dpa

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