Monarchs verlieren Spieler und Hitzeschlacht

Martin Schmidt musste mit dem Verdacht auf eine schwere Knöchelverletzung ins Krankenhaus. Doch gebrochen ist nichts.
Martin Schmidt musste mit dem Verdacht auf eine schwere Knöchelverletzung ins Krankenhaus. Doch gebrochen ist nichts.

Von Tina Hofmann

Dresden - Was für eine bittere Klatsche: Die Dresden Monarchs waren am Sonnabend weit davon entfernt, zum zweiten Mal in Serie dem Topfavoriten der Liga die Flügel zu stutzen.

Denn in der Hitzeschlacht im Heinz-Steyer-Stadion unterlag das Team von Trainer John Leijten richtig deutlich mit 17:47 (3:14/14:14/0:6/0:13).

"Wir waren sehr gut vorbereitet, aber wenn man das nicht umsetzt, kann man nicht gewinnen. Die lange Ligapause und die Temperaturen dürfen da keine Ausrede sein", machte der Headcoach nach dem Spiel klar.

Seine Mannschaft kam nicht so schlecht ins Spiel, doch den Lions gelang in der 9. Minute durch Evan Landi der erste Touchdown.

Trevar Deed erlitt einen Kreislaufkollaps und bekam Infusionen nach dem Spiel.
Trevar Deed erlitt einen Kreislaufkollaps und bekam Infusionen nach dem Spiel.

Zwei Minuten später keimte Hoffnung, als Jan Hilgenfeldt ein Fieldgoal über mehr als 40 Yards gelang (3:7).

Doch in der Folge unterliefen dem Gastgeber vor 2480 Zuschauern immer mehr Fehler, und der neue Quarterback der Lions, Casey Therriault war nicht mehr zu stoppen. Selbst vier, fünf Spiele konnten ihn nicht aufhalten.

Zu allem Übel verletzte sich Linebacker Martin Schmidt in der 16. Minute schwer am linken Knöchel. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden, die Partie war minutenlang unterbrochen. Fest steht schon, dass er sich nichts gebrochen hat. Ein MRT soll in den kommenden Tage Aufschluss über die Verletzung bringen.

Nach zwei Touchdowns von Donald Russell zum 17:21 dachte die Fans wohl, dass den Monarchs noch einmal die Wende nach der Pause gelingen könnte, doch weit gefehlt, denn Meti Akar erhöhte noch vor dem Pfiff auf 28:17.

In der zweiten Halbzeit erlitt dann auch noch der fürs Team wichtige Cornerback Trevar Deed einen Kreislaufkollaps. Er konnte nicht weiterspielen, erhielt nach dem Ende der Partie Infusionen.

"Es ist extrem bitter, wenn wir so einen Spieler an der Seite sitzen und nicht auf dem Feld haben. Getrunken hatte er genug", sagte Coach Leijten und musste sich von diese Schlappe erst einmal erholen.

Die Offense der Dresdner um Quarterback Clay Belton (Numemr 13) leistete sich heute zu viele Fehler.
Die Offense der Dresdner um Quarterback Clay Belton (Numemr 13) leistete sich heute zu viele Fehler.
Trevar Deed konnte ab Beginn des dritten Viertels nicht mehr mitmischen.
Trevar Deed konnte ab Beginn des dritten Viertels nicht mehr mitmischen.

Fotos: Lutz Hentschel


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