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Donald Trump gewinnt die US-Wahl deutlich vor Clinton

Jetzt ist es amtlich: Der umstrittene Republikaner Donald Trump hat die US-Wahl für sich entschieden und Demokratin Hillary Clinton deutlich hinter sich gelassen. #elections2016
Trump hat die US-Wahl gewonnen und wird der 45. Präsident. 
Trump hat die US-Wahl gewonnen und wird der 45. Präsident. 

Washington - Das ist ein Schock für die ganze Welt! Der als äußerst umstritten geltende Republikaner Donald Trump (70) hat die Wahl in den USA gewonnen.

Der Unternehmer setzte sich extrem deutlich vor der Demokratin Hillary Clinton durch. 

Der überraschende Sieg hatte sich in der Nacht relativ schnell abgezeichnet. 

In den frühen Morgenstunden wurde klar, dass der am Anfang des Wahlkampfes belächelte Milliardär im Januar die Nachfolge von Barack Obama antreten wird und ins Weiße Haus einzieht.

TAG24 berichtete in einem ersten LIVETICKER.

Was es bedeutet, wenn Trump wirklich regiert, hat TAG24 in diesem Stück (zum Artikel) zusammengefasst.

Alles Aktuelle nach dem Feststehen des Trump-Sieges findet Ihr jetzt hier:

Update, 14.32 Uhr: Die Sportwelt hat auf den Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl größtenteils entsetzt reagiert. Die in den USA lebende Tennis-Ikone Martina Navratilova äußerte sich empört über ihre Mitbürger: "Ich wusste, dass Amerika rassistisch ist, aber nicht so sehr. Und ich hatte auch nicht gedacht, dass Amerika sexistisch ist. Schande über uns", schrieb sie bei Twitter.

"Was zum Teufel...", fing der belgische Fußball-Nationalspieler Vincent Kompany seinen Tweet an. "Lasst uns alle Idioten auf der Welt an die Macht kommen und sehen, was passiert. Reality-TV der nächsten Generation", kommentierte Kompany. "Ich kann es nicht glauben", twitterte US-Skistar Julia Mancuso.

US-Golfer John Daly dagegen gratulierte bei Twitter seinem "großartigen Freund" und nächsten Präsidenten, Donald Trump. Mit Humor reagierte Javi Martínez, Innenverteidiger des FC Bayern München: "Das Ende meiner MLS-Karriere in der Zukunft?", fragte er scherzhaft auf Twitter. In der MLS, der nordamerikanischen Fußball-Liga, lassen viele Fußball-Stars ihre Karriere ausklingen - darunter Didier Drogba, Andrea Pirlo oder Steven Gerrard.

Update, 14.29 Uhr: US-Popsängerin Lady Gaga (30, "Just dance") hat gegen den Wahlsieger Donald Trump vor dessen New Yorker Wolkenkratzer demonstriert. Ein Foto, das sie in der Nacht zu Mittwoch (Ortszeit) bei Instagram und Twitter veröffentlichte, zeigt sie mit dem Schild "Love trumps hate". Das Wortspiel mit dem Namen des künftigen Präsidenten lässt sich mit "Liebe ist stärker als Hass" übersetzen. Im Hintergrund ist die Fassade des Trump Towers zu sehen. Lady Gaga zählte zu den prominenten Unterstützern von Wahlverliererin Hillary Clinton. Die Webseite der britischen Zeitung "The Telegraph" zitiert MSNBC-Korrespondentin Kasie Hunt, Lady Gaga habe im Backstagebereich von Clintons Wahlparty geweint.

Update, 14.25 Uhr: Nach Ansicht des polnischen Friedensnobelpreisträgers Lech Walesa ist Donald Trump für das Amt des US-Präsidenten nicht vorbereitet. "Das ist eine Bedrohung", sagte Polens 73 Jahre alter Ex-Präsident am Mittwoch dem Sender TVN24. "Er (Trump) zeigt guten Willen. Er sieht, dass die Leute unzufrieden sind, aber er hat keine Lösungen", sagte Walesa. Das Ergebnis der US-Wahl sieht der Pole als einen Protest der US-Bürger gegen das System. "Demokratie und Kapitalismus durchleben eine Krise", sagte Walesa.

Update, 14.13 Uhr:  Auch nach dem Wahlsieg des Freihandelsgegners Donald Trump gibt die EU das geplante Abkommen TTIP mit den USA noch nicht verloren. Es gebe unverändert gute Gründe für den Handelsvertrag wie neue Jobs und ein besseres Investitionsklima, sagte Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen am Mittwoch in Brüssel.

Es sei klar, dass mit dem Regierungswechsel in Washington nun eine Pause bei den Verhandlungen entstehe. Aber eine klare Positionierung Trumps gegen TTIP kenne er nicht. "Ich persönlich habe keine starken Worte gegen TTIP gehört", sagte Katainen.

Auch die Bundesregierung schreibt das Freihandelsabkommen nicht ab. Regierungssprecher Steffen Seibert verneinte am Mittwoch eine Frage, ob das umstrittene TTIP-Abkommen mit dem Sieg von Trump bei den Präsidentschaftswahlen in den USA tot sei.

Trump hatte sich im Wahlkampf gegen internationale Freihandelsabkommen ausgesprochen. Den Nordamerikapakt Nafta der USA mit Mexiko und Kanada hatte er als den wohl "schlechtesten jemals gemachten Deal" bezeichnet. Auch den Handel mit China sieht Trump in seiner jetzigen Form kritisch.

Update, 13.58 Uhr: US-Präsident Barack Obama hat seinen designierten Nachfolger Donald Trump zu einem Treffen am Donnerstag im Weißen Haus eingeladen. Dabei wolle er ihn über die Pläne informieren, die sein Team für den Übergang ausgearbeitet habe, teilt der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, mit. Ein reibungsloser Übergang sei von vornherein eine der Topprioritäten Obamas im letzten Amtsjahr gewesen, "und ein Treffen mit dem designierten Präsidenten ist der nächste Schritt".

Der Sprecher bestätigt, dass Obama Trump am Morgen telefonisch zum Sieg gratuliert habe. Er habe auch die unterlegene Demokratin Hillary Clinton angerufen und seine "Bewunderung für den starken Wahlkampf zum Ausdruck gebracht, den sie überall im Land bestritten hat".

Barack Obama hat Trump bereits ins Weiße Haus eingeladen. 
Barack Obama hat Trump bereits ins Weiße Haus eingeladen. 

Update, 13.40 Uhr: In Oakland ist es nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden laut Reportern der "Oakland Tribune" mehrere kleine Brände gelegt und Scheiben eingeworfen.

Update, 13.32 Uhr: Eine interessante Statistik von CNN. Wer hat wen gewählt? 

So sieht die Statistik der Wähler aus. 
So sieht die Statistik der Wähler aus. 

Update, 13 Uhr: Und nun hat Donald Trump erstmals als gewählter Präsident getweetet. Erneut ruft er zur Einheit auf.

"So ein wunderbarer und wichtiger Abend! Der vergessene Mann und die vergessene Frau werden nie wieder vergessen werden. Wir werden alle zusammenkommen wie nie zuvor."

Update, 12.22 Uhr: Friedenspreisträgerin Carolin Emcke zeigt sich besorgt über den Sieg von Donald Trump bei der Präsidentenwahl in den USA. Die 49-Jährige war im Oktober mit dem renommierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. In ihrem neuen Buch "Gegen den Hass" schreibt sie gegen den religiösen und nationalistischen Fanatismus an und setzt ihm ein Menschenbild der Vielfalt entgegen.

Update, 12.08 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump zur Wahl gratuliert und ihm eine enge Zusammenarbeit angeboten. Zugleich erinnerte sie Trump am Mittwoch im Kanzleramt angesichts der wirtschaftlichen und militärischen Stärke der USA an dessen Verantwortung für die weltweite Entwicklung.

Update, 11.45 Uhr: Um 12 Uhr will Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt ein Statement zum Ausgang der US-Wahl abgeben. 

Update, 11.43 Uhr: Die Nacht im Schnelldurchlauf: So hat sich die Titelseite der "Washington Pos" während der Wahl entwickelt - vom möglichen Patt bis zu Trumps Triumph.

Update, 11.35 Uhr: Nach dem Sieg des Republikaners Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen in den USA fordert die Türkei erneut die Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen. "Ich appelliere von hier aus offen an den neuen Präsidenten, den auf dem Boden der Vereinigten Staaten von Amerika lebenden Fethullah Gülen, umgehend an unser Land auszuliefern", sagte Ministerpräsident Binali Yildirim am Mittwoch in Ankara nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Die Türkei macht Gülen für den Putschversuch vom 15. Juli verantwortlich.

Die Türkei hoffe außerdem auf eine gute Zusammenarbeit und dass die USA die Empfindsamkeit der Türkei im "Kampf gegen den Terror" berücksichtigen. "Wir gratulieren Herrn Trump und wünschen ihm alles Gute", sagte Yildirim.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagte in Istanbul, er hoffe, dass der Wahlsieg Trumps zu positiven Entwicklungen in der Türkei und der Region beitrage. "Es beginnt eine neue Ära in den USA.", sagte Erdogan. Er wünsche dem amerikanischen Volk eine "erfolgreiche Zukunft."

Das türkische Staatsoberhaupt Erdogan erneuert nach der Trump-Wahl sein Gesuch nach Auslieferung von Gülen. 
Das türkische Staatsoberhaupt Erdogan erneuert nach der Trump-Wahl sein Gesuch nach Auslieferung von Gülen. 

Update, 11.28 Uhr: Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat nach dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA die Hoffnung ausgedrückt, dass es "nicht zu größeren Verwerfungen in der internationalen Politik" komme. "Wir wissen nicht, wie Donald Trump Amerika regieren wird", sagte Steinmeier am Mittwoch in Berlin. Viele brennende Fragen seien offen. Deshalb werde die Bundesregierung das Gespräch mit dem künftigen Präsidenten suchen.

Das Wahlergebnis sei anders, als es sich viele Deutsche gewünscht hätten, sagte Steinmeier "Aber wir haben das Ergebnis zu akzeptieren und akzeptieren es." Die amerikanische Außenpolitik werde in Zukunft weniger vorhersehbar sein. Amerika werde dazu neigen, häufiger allein zu entscheiden.

"Nichts wird einfacher, vieles wird schwieriger", betonte Steinmeier. Aber das Funktionieren der transatlantischen Beziehungen sei so etwas wie das Fundament des Westens und dürfe nicht preisgegeben werden.

Steinmeier rief Trump auf, die im Wahlkampf entstandene tiefen Gräben in der Gesellschaft wieder zu schließen. Es sei eine große Herausforderung, die hohen Erwartungen zu erfüllen, die Trump geweckt habe. Dies gelte vor allem für die Wirtschaft und die versprochene Schaffung neuer Jobs. 

Update, 11.20 Uhr: US-Präsident Barack Obama hat nach Informationen des Fernsehsenders CNN seinem Nachfolger Donald Trump zum Wahlsieg gratuliert. Beide wollten sich am Donnerstag treffen, berichtete CNN am Mittwoch weiter.

Der politische Seiteneinsteiger Trump hat überraschend die Präsidentenwahl gewonnen. Der 70-Jährige wird als 45. US-Präsident am 20. Januar in das Weiße Haus einziehen. Obama durfte nach einer achtjährigen Amtszeit nicht erneut kandidieren.

Der scheidende US-Präsident hatte nach dem Wahlsieg von Trump seine Landsleute zur Einigkeit aufgerufen. Der Wahlkampf sei zwar anstrengend, stressig und manchmal auch einfach nur seltsam gewesen, sagte er in einem Video, das das US-Nachrichtenportal Buzzfeed am Dienstagabend Ortszeit auf Twitter veröffentlichte. Aber: "Egal was passiert, die Sonne wird morgen wieder aufgehen, und Amerika wird auch weiterhin das großartigste Land auf der Welt sein."

Die Amerikaner sollten sich nach der Wahl seines Nachfolgers nicht nur als Demokraten oder Republikaner fühlen, sondern als Amerikaner, sagte Obama. Der Wahlkampf zwischen dem republikanischen Kandidaten Trump und der Demokratin Hillary Clinton hat das Land in zwei sich unversöhnlich gegenüberstehende Lager gespalten. 

Barack Obama hat sich nach dem Sieg von Trump zu Wort gemeldet. 
Barack Obama hat sich nach dem Sieg von Trump zu Wort gemeldet. 

Update, 10.17 Uhr: Auch dieses Bild wird um die Welt gehen: Die USA haben ihr neues 9/11, nur in 11/9 umgedreht. 

Update, 10.14 Uhr: Ein Bild, das bei Twitter nun immer wieder geteilt wird: Eine angebliche Aussage von Trump aus dem Jahr 1998 im "People Magazine". Damals sagte er: Wenn ich kandidieren würde, dann als Republikaner. Sie sind die dümmste Wählergruppe. Sie glauben alles, was sie auf Fox News sehen. Ich könnte lügen und sie würden es immer noch schlucken. Ich wette, meine Zahlen wären überragend." Auch, wenn es jetzt gut passen würde: ES IST EIN FAKE!

Update, 10.08 Uhr: Als einer der ersten Staatschefs weltweit gratuliert Russlands Präsident Wladimir Putin dem US-Wahlsieger Donald Trump. Er hoffe, dass es ihnen gemeinsam gelingen werde, die russisch-amerikanischen Beziehungen aus der Krise zu holen, schreibt Putin in einem Telegramm. Ein konstruktiver Dialog sei im Interesse beider Länder und der Weltgemeinschaft, so Putin nach Angaben des Kremls.

Russlands Staatschef Wladimir Putin gratulierte Trump als einer der ersten. 
Russlands Staatschef Wladimir Putin gratulierte Trump als einer der ersten. 

Update, 10.06 Uhr: Ganz "nebenbei" hat Kalifornien für die Legalisierung von Marihuana gestimmt. 

In Kalifornien wurde für die Legalisierung von Marihuana gestimmt. 
In Kalifornien wurde für die Legalisierung von Marihuana gestimmt. 

Update, 9.55 Uhr: Der künftige US-Präsident Donald Trump kann die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens nach Einschätzung von Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal nicht verhindern. "Anders als er gesagt hat, kann er die Vereinbarung von Paris nicht aufkündigen", sagte Royal am Mittwoch in einem Interview des französischen Radiosenders RTL.

Das vor wenigen Tagen in Kraft getretene Abkommen sehe vor, dass man es drei Jahre lang nicht verlassen könne. "Derzeit haben 103 Länder ihn ratifiziert, die für 70 Prozent der Emissionen (von Treibhausgas) stehen", so Royal - darunter auch die USA.

Auf der Pariser Klimakonferenz hatte die Weltgemeinschaft sich Ende 2015 darauf verständigt, die durch Treibhausgase verursachte Erderwärmung auf "deutlich unter zwei Grad" zu beschränken. Trump hatte den Wählern versprochen, im Fall seiner Wahl von dem Pariser Abkommen zurückzutreten.

Segolene Royal (r.) ist der Meinung, dass Trump das Klimaabkommen nicht wie angekündigt aufkündigen kann. 
Segolene Royal (r.) ist der Meinung, dass Trump das Klimaabkommen nicht wie angekündigt aufkündigen kann. 

Update, 9.52 Uhr: Der nächste Tweet: Man solle doch die Zeit zu 1945 zurückdrehen und Trumps Vater ein Kondom geben. 

Update, 9.47 Uhr: Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Italien und den USA ändern sich nach Auffassung des italienischen Außenministers auch mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten nicht. "Italien wird mit dem freundschaftlichen Verhältnis und der Zusammenarbeit mit den USA fortfahren, dies ändert sich nicht. Wie sich unsere Abneigung gegenüber Protektionismus und Verschließung nicht ändert", sagte Paolo Gentiloni am Mittwoch in der Radiosendung "Anch'io" nach der Wahl von Trump zum US-Präsidenten. "Wir werden nicht die Fundamente unserer Außenpolitik verändern und mit den Vereinigten Staaten weiter zusammenarbeiten."

Italiens Außenminister Paolo Genitloni. 
Italiens Außenminister Paolo Genitloni. 

Update, 9.40 Uhr: Trumps Verhältnis zu Deutschland: Donald Trump lässt an der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kein gutes Haar. Nichtsdestotrotz bezeichnet er sie als eine großartige Politikerin. In Berlin ist die Skepsis groß. Seine Äußerungen zur Nato und zu Russland sorgten für Irritationen. Trump will unter anderem, dass Deutschland mehr für den Schutz durch die USA zahlt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) nannte Trump einen "Hassprediger".

Frank-Walter Steinmeier bezeichnet Trump als Hassprediger. 
Frank-Walter Steinmeier bezeichnet Trump als Hassprediger. 

Update, 9.35 Uhr: Bei Twitter kursiert dieses Bild entnommen aus der Serie "Friends". Angelehnt an die drei Äffchen-Emojis. Augen, Ohren und Mund zu. 

Update, 9.32 Uhr: Heiko Maas, Justizminster Deutschlands, hat sich auf Twitter zu Wort gemeldet. 

Update, 9.30 Uhr: Im Netz geht es nach dem Feststehen des Sieges natürlich rund. Dieses Video zeigt Trump, wie er symbolisch seine angekündigte Mauer baut. 

Update, 9.25 Uhr: Wikipedia war fix und führt Donald Trump bereits als 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. 

Bei Wikipedia wird er schon als 45. Präsident der Vereinigten Staaten geführt.
Bei Wikipedia wird er schon als 45. Präsident der Vereinigten Staaten geführt.

Update, 09.10 Uhr: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz erwartet nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten schwierigere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Das politische System der USA habe allerdings immer wieder Ausschläge erlebt und sei stark genug auch für eine Präsidentschaft des Republikaners Trump, sagte der SPD-Politiker am Mittwochmorgen in der ARD.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini betonte, die Beziehungen zu den USA seien tiefer als die Tagespolitik. "Wir werden weiter zusammenarbeiten, die Stärke Europas neu entdecken", erklärte sie über Twitter.

Schulz verglich Trumps Wahlsieg mit der Entscheidung der Briten für das Ausscheiden aus der Europäischen Union. Viele Menschen fühlten sich nicht ernst genommen und protestierten mit ihrer Stimme. "Man muss genau hinhören", sagte Schulz und sprach von einem Lehrstück. Ähnlich große Verwerfungen wie in den USA gebe es in Europa allerdings nicht.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. 
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. 

Update, 08:50 Uhr: Donald Trump ist in New York vor die Mikrofone getreten. Er sagt: Ich habe gerade eine Anruf von Hillary Clinton erhalten. Sie hat uns zu unserem Sieg gratuliert. Und ich habe ihr zu einem harten Wahlkampf gratuliert. Hillary hat sehr lange und hart für diese Wahl gearbeitet.

Es ist Zeit, dass wir als ein geeintes Volk zusammenkommen. Ich verspreche jedem Bürger unseres Landes, dass ich der Präsident aller Amerikaner sein werde und das ist mir so wichtig.

Unsere Kampagne war kein Wahlkampf, sondern eine unglaublich große Bewegung, die aus Millioen von hart arbeitenden Männern und Frauen bestand, die eine bessere Zukunft für ihre Familien wollen

Wir werden den amerikanischen Traum erneuern. Ich habe mir das Potenzial angeschaut, das nicht ausgeschöpft wird. Dieses möchte ich jetzt ausschöpfen. 

Wir müssen das Schicksal unseres Landes wieder selbst in die Hand nehmen. Wir werden schöne und erfolgreiche Dinge erleben. Wir werden Amerikas Interessen immer an erste Stelle setzen, aber wir werden mit allen Ländern dieser Welt fair umgehen. Wir werden Gemeinsamkeiten suchen, keine Feindschaft.

Trump bei seiner Siegesrede. Rechts neben ihn sein Sohn Barron (10), der fast einschläft, denn es ist in den USA 3 Uhr nachts.
Trump bei seiner Siegesrede. Rechts neben ihn sein Sohn Barron (10), der fast einschläft, denn es ist in den USA 3 Uhr nachts.

Update, 8.45 Uhr: Die Partei der Republikaner gratuliert Trump zum Wahlsieg. 

Update, 8.44 Uhr: Laut CNN hat Hillary Clinton Trump bereits angerufen und ihre Niederlage eingestanden.

Fotos: Imago, Screenshot ZDF Mediathek, DPA, Screenshot/Wikipedia, CNN/DPA

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