Siebenjähriger wird fies gemobbt: Vater verteidigt ihn heldenhaft

Weil sein Sohn Jackson in der Schule gehänselt wurde, springt ihm sein Vater zur Seite.
Weil sein Sohn Jackson in der Schule gehänselt wurde, springt ihm sein Vater zur Seite.

Ammon - Der siebenjährige Jackson Bezzant hat es nicht leicht, da er mit einem seltenen Gen-Defekt, dem sogenannten Treacher-Collins-Syndrom, zur Welt kam. Weil der Junge dadurch ungewöhnlich aussieht, wird er in der Schule gemobbt. Sein Vater holt deshalb zum Rundumschlag aus.

Ihm geht es gehörig gegen den Strich, dass sein sieben Jahre alter Nachwuchs in der Schule als "Monster" oder Ähnliches beleidigt wird. Denn das Kind kann nichts dafür, dass sein Gesicht etwas anders aussieht, die Gesichtsknochen von Fehlbildungen wegen der Krankheit gezeichnet sind.

Den Vater regt auf, dass sein Sohn deswegen sogar schon einmal von Selbstmord gesprochen hat, auch weil Mitschüler mit Steinen nach ihm geschmissen haben sollen.

Der Vater richtet sich daher mit einem emotionalen Appell an die Eltern der anderen Kinder: "Nehmt Euch eine Minute Zeit, und sprecht mit Euren Kindern über Bedürfnisse. Redet mit Ihnen über Mitgefühl und Nächstenliebe. [...] Bitte teilt mein Posting. Vergleichbares darf keinem Kind widerfahren", schrieb der Erziehungsberechtigte auf Facebook.

Tatsächlich ging der Post weltweit viral, erhielt mehr als 110.000 Reaktionen und wurde fast 100.000 Mal geteilt.

"Jackson, du bist unglaublich", "Du bist so ein hübscher junger Mann", "Kinder, die so jemanden hänseln haben selbst ganz hässliche Seelen und sollten sich schämen", machen zahlreiche Social-Media-User dem Jungen Mut.

Laut Washington Post hat die Familie auch per Post jede Menge Zuspruch erhalten. Das macht es Jackson leichter, wieder zur Schule zu gehen.


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